MMA Restliche Welt

Erneut vor die Tür gesetzt

Jorge Santiago (Foto: Samwellortiz.com)

Nachdem der Sengoku-Mittelgewichtschampion Jorge Santiago sich dafür entschieden hatte, die japanische MMA-Organisation zu verlassen, um in Amerika neue Herausforderungen zu suchen, steht er nun ohne Arbeitsplatz da. Nach zwei Niederlagen in Folge wurde der 31-Jährige erneut aus der UFC entlassen.

Der erste UFC-Ausflug fand im Jahre 2006 statt, wo Santiago nach einem Sieg und zwei darauf folgenden Niederlagen entlassen wurde. Es folgten neun aufeinander folgende Erfolge in Japan, womit er den renommierten Sengoku-Titel erobern konnte. Daraufhin folgte die Trennung mit der Organisation, die der Brasilianer damalig mit folgender Aussage begründete: „Es gibt keine nennenswerten Gegner mehr.“ Dies änderte sich jedoch in der UFC.

Nach insgesamt fünf Jahren UFC-Abstinenz kehrte der Brasilianer am 28. Mai dorthin zurück und stand dem früheren WEC-Champion Brian Stann gegenüber. Von diesem wurde er bei UFC 130 in der zweiten Runde TKO geschlagen. Nach der Niederlage folgte ein nächster Versuch gegen Demian Maia, bei UFC 136 am 8. Oktober. Auch hier konnte Santiago nicht überzeugen und verlor gegen seinen Landsmann einstimmig nach Punkten. Santiagos UFC Rekord steht damit bei 1-4.

Nach diesen zwei Niederlagen in Folge trennte sich die UFC vom sympathischen Brasilianer, der nun versuchen wird, einen neuen Arbeitsvertrag, bei einer anderen MMA-Organisation zu unterschreiben.