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Englische Polizei hält Sean Sherk für Gangsterboss

Sean Sherk (Foto: MMA Scraps Radio)

Sieht dieser Mann wie ein englischer Gangsterboss aus? Filmemacher Guy Ritchie würde den ehemaligen UFC Leichtgewichtschampion Sean Sherk vermutlich nicht für eines seiner Werke casten, die englische Polizei traut ihm aber durchaus kriminelle Machenschaften zu.

Sherk befand sich gerade auf einer Seminartour quer durch Großbritannien, als er und sein Fahrer in der Nähe des nordenglischen Huddersfield einer Straßensperre entgegenkamen.

Mit Maschinengewehren bewaffnete Polizisten hielten die beiden an, da ihr Auto mit einem Mann in Verbindung gebracht wurde, der verdächtigt wird, Chef einer örtlichen Gangsterbande zu sein.

Sherk, der dachte, es würde sich um eine Routinekontrolle handeln, blieb zunächst auf dem Beifahrersitz sitzen und wurde daraufhin von den Polizisten unsanft aus dem Auto gezerrt. Sie legten ihm hinter seinem Rücken Handschellen an, durchsuchten ihn ruppig und stießen ihn dann zu Boden.

Als die Polizisten weder Waffen noch Drogen in dem Auto fanden, ließen sie Sherk und seinen Fahrer weiterfahren. Sherk nahm die Situation laut Fighters Only „mit Humor“.

Warum die englische Polizei ihn aber nicht wegen des Raubs verhaftete, den er und die Punktrichter am 25. September 2010 bei UFC 119 gegen Evan Dunham begingen, ist indes noch nicht geklärt.