MMA Restliche Welt

Drei Jahre noch

Spricht über seine Zukunft: Quinton Jackson (Foto: Zuffa LLC)

Quinton Jackson ist etwas enttäuscht: Sein Kampf gegen Tito Ortiz wurde abgesagt, denn der Hall of Famer verletzte sich am Nacken; bei einer so schwerwiegenden Verletzung ist an einen Kampf nicht zu denken. Nun äußerte sich Jackson, ein ehemaliger Halbschwergewichtschampion der UFC, zu seinen Zukunftsplänen.

Zur Verletzung seines geplanten Gegners für Bellator 106 sagte Jackson, dass die Verletzung echt und nicht gespielt sei. Tito würde sich vor keinem Kampf drücken. Im Internet tauchten Gerüchte auf, dass Ortiz dem Duell ausweichen wolle. Zudem seien die Vorverkaufszahlen für den Pay-Per-View extrem schlecht gewesen. Dennoch rät Rampage dem „Hunington Beach Bad Boy“ zum Rücktritt vom MMA Sport und nahm zu den Gerüchten Stellung.

„Tito sollte in den Ruhestand gehen. Ich weiß wie es ist, wenn man schwer verletzt ist.
Ich kam nicht mehr auf mein früheres Level zurück“ so Jackson, der auch über seine Verletzten-Vita sprach, „Wir können leider nicht nach Deutschland fliegen, um das Knie richtig behandeln zu lassen, aber in Florida wurde ich gut behandelt. Der Vorverkauf lief super. Es war ein Gerücht was die UFC streute, dass der VVK nicht gut lief, um ihr Ego zu befriedigen!“

Über sein neues Zuhause in Mexiko, verlor der ehemalige UFC-Kämpfer nur gute Worte. So fühle er sich wohl, da ihn niemand erkennen würde und er von seinem Gym aus sein Haus sehen kann. Deswegen motiviere er sich mittlerweile leichter für Gefechte. Er will nun gegen jeden Gegner kämpfen, weil er sich richtig aufs Training fokussieren kann. Bellator ist absolut loyal zu ihm und er zu Bellator. Er riet Cheick Kongo zum Wechsel, nachdem dieser aus der Champions League des MMA entlassen wurde.

In den nächsten drei Jahren möchte er noch einmal um den Titel kämpfen. Solange geht sein Vertrag noch. Was danach ist, wollte der Vater von vier Kindern noch nicht sagen.