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DREAM und K-1 in Schwierigkeiten?

Steht FEG vor dem Abgrund?

Bereits mehrere Kämpfer haben sich öffentlich über versäumte Zahlungen der Fighting and Entertainment Group (FEG), den Veranstaltern von DREAM und K-1, beschwert. Darunter der amtierende Federgewichtschampion Bibiano Fernandes, sowie Gary Goodridge, Andy Souwer und weitere Athleten. Diese Beschwerden tauchen regelmäßig seit dem zweiten Halbjahr nach der Gründung von DREAM auf und betreffen sowohl japanische als auch ausländische Kämpfer.

Schenkt man verschiedenen Medien glauben, scheint es, als würde FEG in den letzten Jahren ohnehin um das Überleben kämpfen. Lediglich mit den TV-Verträgen für Dynamite!! soll man sich in den letzten Jahren über Wasser gehalten haben.

Ein japanisches Kampfsportmagazin hat nun einige der Gründe aufgelistet, die hinter den schlechten Bilanzen der Organisation stecken. Zum einen müssen zusätzliche Steuern bezahlt werden, wegen entsprechenden Nachlässigkeiten in der Vergangenheit. Weiters haben verschiedene Skandale (Yakuza-Fuji TV, Akiyama „Greasegate“) der Organisation einige wichtige Sponsoren gekostet. Dazu kommen steigende Gehaltskosten und zur gleichen Zeit Einbusen an Geldern von TV-Sendern (30-50%).

Mit steigenden Kosten und fallenden Einnahmen scheint FEG vor ernsthafte Probleme gestellt zu sein. Ein Deal mit PUJI, einem Investor aus Japan (wir berichteten), scheint die letzte Hoffnung der Veranstalter zu sein. Im schlimmsten Fall werden der World Grand Prix 2010 und DREAM.16 verschoben oder komplett gestrichen.