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"Die Hand ist gebrochen!"

Die rechte Faust: Ein wichtiges Kampfgerät in Cormiers Waffenarsenal. (Foto: Jeff Monson (l.) vs. Daniel Cormier (r.) by Strikeforce)

Nachdem Daniel Cormier am vergangenen Wochenende das gelang, was wenige für möglich hielten, nämlich Antonio „Big Foot“ Silva in der ersten Runde kampfunfähig zu machen, kassiert der Amerikaner nun die Quittung für seinen spektakulären Auftritt: eine gebrochene Hand.

Am Samstag setzte sich Turnier-Ersatzkämpfer Daniel Cormier gegen den favorisierten Antonio Silva durch, denn dem Amerikaner gelang ein spektakulärer TKO-Sieg in Runde eins. Mit harten Fäusten schlug er den Brasilianer zweimal auf den Hosenboden und konnte den Kampf dort mit Hammerfaustschlägen beenden. Nach diesem Strikeforce Schwergewichts-Grand Prix Halbfinal-Erfolg teilte der Weltklasse-Ringer bereits im Abschlussinterview mit, dass seine rechte Hand recht ramponiert schien und er diese schnellstmöglich untersuchen lassen werde.

Zur Entstehung der Verletzung sagte er folgendes: „Die erste Rechte die Silvas Kinn traf, die ihn auch zu Boden schickte, genau bei dieser habe ich gemerkt, dass etwas nicht stimmte. Ich fühlte ein Knacken.“

Der aus San Jose, Kalifornien, stammende Olympiaringer ließ sich Montag ärztlich untersuchen und hatte daraufhin schlechte Nachrichten zu verkünden: „Die rechte Hand ist gebrochen“, so der 32–Jährige via Twitter. „Ich brauche nun eine Auszeit, jedoch freue ich mich darauf, das Turnier zu beenden. Danke für die Unterstützung.“

Eine sechs- bis achtmonatige Auszeit wird vermutet, womit Cormier jedoch nicht Gefahr läuft, das Finale des Turniers zu verpassen, schließlich ist dieses für das Frühjahr 2012 geplant.

Mit dem Sieg gegen Silva behält Cormier seine weiße Weste, denn sein MMA-Kampfrekord steht bei neun Siegen ohne Niederlage. Im Finale des Strikeforce Schwergewichts-Grand Prix wird er auf den früheren UFC Champion Josh Barnett (31-5) treffen. Barnett setzte sich im zweiten Halbfinale via Side-Choke gegen Sergei Kharitonov durch.