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Dennis Siver ist mit Nam Phan als neuen Gegner zufrieden

Am 8. Dezember steigt Dennis Siver wieder ins Octagon. (Foto: Elias Stefanescu/GroundandPound)

Dennis Siver hatte es in den letzten Wochen wahrlich nicht leicht. Erst wird ihm mit Eddie Yagin ein weniger zufriedenstellender Gegner vorgesetzt, dann wird der Kampf wegen der Absage von UFC 151 um drei Monate verschoben und zu guter Letzt muss er sich nur drei Wochen vor dem Duell wegen einer Verletzung Yagins auf einen neuen Gegner einstellen. Siver wird nun am 8. Dezember bei UFC on FOX 5 auf Nam Phan treffen – ein Gegnerwechsel, den Europas Nummer eins im Federgewicht eher begrüßt.

„Dafür, dass der Austausch so kurz vor dem Kampf kam, bin ich mit Phan als Gegner ziemlich zufrieden“,  verriet Siver im Gespräch mit GroundandPound. „Mit Yagin als Gegner war ich nicht ganz zufrieden, aber die UFC wollte den Kampf unbedingt. Phan ist tatsächlich bekannter als Yagin und ich denke, ein Sieg über ihn bringt mich schon einen Schritt weiter.“

Yagin konnte sich nach einem weniger erfolgreichen UFC-Debüt einen überraschenden Sieg gegen Mark Hominick holen. Auch wenn Phan in den Ranglisten unter Yagin steht, dürfte er durch seine Teilnahme an der zwölften „Ultimate Fighter“-Staffel sowie seine mittlerweile fünf UFC-Kämpfe mehr MMA-Fans ein Begriff sein.

Doch nicht nur der Bekanntheitsgrad seines neuen Gegners kommt Siver zu Gute. Auch die Tatsache, dass Phan sich gerne im Stand mit seinem Gegenüber misst, sieht der sympathische Mannheimer als gutes Zeichen an.

„Ich habe mir schon seine Kampfstatistik und einige seiner letzten Kämpfe angeschaut“, so Siver weiter. „Ich habe mir eine kleine Strategie für den Kampf zusammengestellt. Er ist ein ziemlich guter Striker und deshalb liegt er mir vom Kampfstil her ganz gut.“

Knapp zwei Wochen hat Siver nun Zeit zur Vorbereitung, bevor es dann zur Veranstaltung nach Seattle, Washington geht. Da bleibt nicht viel Zeit für Veränderungen im Training. Die wird es allerdings auch kaum geben, wie uns der langjährige UFC-Kämpfer wissen ließ.

„Das Training an sich bleibt immer gleich“, erklärte Siver. „Nur die Strategie wird etwas verändert und einige Kleinigkeiten werden noch an seinen Stil angepasst. Er ist wie Yagin auch ein Striker. Deshalb muss ich nicht viel verändern.“

Im April stand Deutschlands Nummer eins zuletzt im Octagon. Nach Punkten konnte er sich bei der ersten UFC-Veranstaltung in Schweden in seinem Debüt im Federgewicht gegen Diego Nunes durchsetzen. Knapp acht Monate einer eher unfreiwilligen Zwangspause gehen am 8. Dezember zu Ende. Für Siver ist das der pure Segen: „Ich bin überhaupt froh, dass ich noch einen Gegner bekommen habe, denn wenn der Kampf wieder ausgefallen wäre, wäre das für mich noch viel schlimmer.“

Das Duell gegen Phan markiert Sivers mittlerweile 15. Kampf in der UFC. Ein spannender Kampf ist garantiert. Der durch seine krachenden Spinning Back Kicks bekannt gewordene Deutsche wollte mit seiner Prognose aber noch nicht allzu sehr ins Detail gehen.

„Ich denke, ich werde den Kampf auf jeden Fall gewinnen - wie genau, wird sich dann zeigen“, so Siver lachend.