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David Loiseau darf nicht kämpfen

Schwere Zeiten für David Loiseau (19-9). Noch vor kurzem wurde „Die Krähe“ als potentieller Ersatzkämpfer für den verletzten Nick Catone bei UFC 113 gehandelt und alles sah danach aus, als ob der frühere Herausforderer auf den UFC Mittelgewichtstitel eine erneute Chance erhalten würde, sich in der größten MMA-Organisation der Welt beweisen zu können. Als dann aber die Quebec Athletic Commission (QAC) dem Kanadier die Kampflizenz aus ungenannten Gründen entzog, zogen allmählich dunkle Wolken auf und Loiseau zeigte sich sehr aufgebracht über die für ihn unbegründete Entscheidung. Die Webseite sportsnet.ca veröffentlichte nun eine aktuelle Story, in der einer der Beweggründe aufgelistet wird, wegen dem die QAC ihrem Kämpfer die Lizenz entzog:

„Quellen verrieten mir (Joe Ferraro, Verfasser des Artikels- Anm. d. Red.), das sich Loiseau auf einer unsichtbaren Suspendierungsliste befindet, seitdem er seine damalige MMA–Organisation XMMA verkauft habe. Loiseau begründete seine Entscheidung darin, dass seine Karriere als Kämpfer oberste Priorität habe und er sich von nun an voll und ganz auf diese konzentrieren wolle. Die heutigen Besitzer der Promotion stehen angeblich im Verdacht, in kriminelle Geschäfte involviert zu sein. Loiseau beteuert, keinerlei Kontakt mehr zur Firma zu haben und dass er über keine Informationen verfüge, was momentan innerhalb der Firma geschehe. Nachdem XMMA nach nur einem weiteren Event den Betrieb eingestellt hat, wurden sämtliche Mitarbeiter und Kämpfer der Promotion aufgefordert, der QAC Rede und Antwort zu stehen und sollten sie dies nicht tun, in naher Zukunft keine weitere Kampflizenz mehr zu erhalten.  [...] Regean Theriault von der QAC informierte mich, dass man sich bereits bemühe, bei der örtlichen Polizei herauszufinden, ob es Ermittlungen gegen Loiseau gebe, welche den Verdacht an einer Beteiligung bei kriminelle Machenschaften bestätigt. Sollte sich der Verdacht nicht bestärken, würde Loiseau seine Lizenz am 3. Mai erhalten."