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Daniel Cormier will nach dem Titel greifen

Daniel "DC" Cormier (Foto: ZUFFA LLC)

Daniel Cormier konnte bei UFC 166 einen wichtigen Sieg gegen Roy Nelson einfahren (GnP berichtete). Das American Kickboxing Academy-Teammitglied ist damit ungeschlagen in 13 Duellen und konnte dabei renommierte Athleten, wie Frank Mir, Antonio Silva, Jeff Monson oder Josh Barnett dominieren.

„Ich habe einen guten Sieg, gegen einen starken Mann errungen“, so Cormier nach seinem Erfolg bei UFC 166. „Das war etwas Besonderes für mich. Es war mein letzter Kampf im Schwergewicht, ich wechsle ins Halbschwergewicht. Ich denke, ich bin bereit dafür.“

Der frühere Olympia-Ringer hat außerdem ein großes Ziel vor Augen: Das UFC-Gold. Cormier hofft in der neuen Gewichtsklasse seinen Traum wahr machen zu können:

„Ich bin 34 Jahre alt und kann mich nicht auf meinen Lorbeeren ausruhen. Ich habe, als ich klein war, meine Mutter um einen Nintendo gebeten und ich habe keinen bekommen. Ich kann trotzdem fragen, ob Dana White mir einen Titelkampf gibt. Etwas schlimmeres als ein Nein kann nicht kommen. Vielleicht ist er auch irgendwann gelangweilt von meiner Fragerei und erfüllt mir meinen Wunsch, wer weiß. Ich will kämpfen, wenn Jones kämpft, wenn Gustafsson kämpft. Gegen die ganz großen Jungs will ich antreten.“

Nach 13 erfolgreichen Siegen in Folge ist es schwer, Cormier diesen Wunsch abzuschlagen. Vorher sollte man jedoch abwarten, wie er sich in der neuen Gewichtsklasse zurechtfindet, meint der UFC-Präsident.

„Er sah richtig gut aus, heute Abend“, so White auf der Abschlusspressekonferenz zu UFC 166 über Cormier. „Cormier war sehr viel besser, als in seinem UFC-Debüt gegen Frank Mir. Er hat Roy Nelson im Stehen besiegt. Wo er nun im Halbschwergewicht steht, ist schwer zu sagen. Diese Gewichtsklasse gehört zu den Heftigsten der UFC.“