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Dana White: Strikeforce-Kämpfer wechseln nicht in die UFC

Gilbert Melendez (l.) wird vorerst weiter für Strikeforce kämpfen müssen. (Foto: Showtime)

Vielen Fans war nach dem Aufkauf durch die UFC-Mutter Zuffa LCC klar, dass die MMA-Organisation Strikeforce im nächsten Jahr aufgrund von auslaufenden TV-Verträgen von der Bildfläche verschwinden würde. Das Blatt hat sich nun laut UFC-Präsident Dana White gewendet. Strikeforce wird auch im kommenden Jahr auf dem US-amerikanischen TV-Sender Showtime ausgestrahlt werden. Momentan bei Strikeforce unter Vertrag stehende Athleten werden vorerst nicht wie geplant zur UFC wechseln.

„Die Kämpfer, die bei Strikeforce sind, bleiben auch bei Strikeforce“, so Dana White gegenüber unseren Kollegen von MMAJunkie. „Strikeforce lebt!“

Somit wird auch Strikeforce-Leichtgewichstchampion Gilbert Melendez vorerst bei Strikeforce verweilen, obwohl ein Wechsel in die UFC noch vor wenigen Wochen beschlossene Sache zu sein schien. Auch einst geplante Kämpfe zwischen UFC- und Strikeforce-Kämpfern wird es nicht geben. Nachteile sollen Sportler des Strikeforce-Kaders aber scheinbar nicht haben.

„Gilbert Melendez und die ganzen anderen Leute bei Strikeforce werden sich dort wohl fühlen. Glaubt mir“, beteuerte White. „Ich habe eine Lösung gefunden. Es werden alle damit glücklich sein. Die Kämpfer, Showtime und Strikeforce werden zufrieden sein. Vertraut mir, ich habe das im Griff.“

Es ist nicht das erste Mal, dass zwei Organisationen zeitgleich unter dem Banner von Zuffa laufen. Die mittlerweile vollständig in die UFC eingegliederte WEC wurde beispielsweise nach dem Kauf durch Zuffa im Jahr 2006 bis Ende 2010 als eigenständige Organisation weitergeführt. Auch Strikeforce wird vorerst bestehen bleiben, wobei ein Konzept für die Zukunft noch nicht vorgestellt wurde.

Hört euch zu diesem Thema auch die aktuelle Ausgabe von GnP-Radio an. Neben anderen aktuellen Themen wird hier die Verträgsverlängerung zwischen Strikeforce und Showtime und die daraus folgendenen Auswirkungen auf die Kämpfer und die Organisation besprochen.