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Dana White sauer auf Jon Fitch

Dana White (Foto: Dorian Szücs/Groundandpound.de)

Als Dana White zum ersten Mal hörte, dass Jon Fitch die Arbeitsumgebung in der UFC neulich als „feindseelisch“ beschrieb, platzte dem UFC-Präsidenten der Kragen. Zuzüglich zur regulären Kampfbörse zahlte die UFC dem Weltergewicht im Laufe seiner Karriere über 400.000 US-Dollar an Boni.

Während Jon Fitch für uns kämpfte, haben wir ihm 302.000 Dollar gezahlt – nochmals 302.000 Dollar!“ so Dana White gegenüber MMA Junkie. „Dieses Geld haben wir ihm nach Kämpfen als Zusatzbonus gegeben. Außerdem hat er 130.000 Dollar an Boni für seine beiden Kämpfe erhalten, die als Kampf des Abends ausgezeichnet wurden. Dies soll also eine ‚schlechte Arbeitsumgebung‘ sein? Was Fitch erzählt ist totaler Müll! Er meinte, er hätte nie eine Chance gehabt. Das ist doch noch mehr Müll!“

Fitch gab 2005 sein UFC Debüt und konnte sich 2008 eine Chance auf den Weltergewichtstitel von Georges St. Pierre sichern. Den Kampf verlor er knapp nach Punkten. 2011 kämpften er und BJ Penn um das Recht, St. Pierre herauszufordern. Der Kampf endete unentschieden. So bekam keiner der beiden einen Titelkampf.

Anschließend folgten eine schnelle K.o.-Niederlage gegen Johny Hendricks, ein Punktsieg über Erick Silva und eine Punktniederlage gegen Demian Maia. Ein Titelkampf gegen St. Pierre war in weite Ferne gerückt. Fitch beschwerte sich einem Interview, in welchem er sagte, dass keiner in der UFC ihn mögen würde und keiner sich mit ihm sehen lassen will. Kurz darauf wurde aus der UFC entlassen.

White sagte weiter: „Er hat also unter ‚feindseelischen Bedingungen‘ gearbeitet und hätte nie eine faire Chance gehabt. Er zieht über Leute her, die ihn in die UFC gebracht haben und verbreitet dann auch noch diesen Müll. Jon Fisch erzählt so viel Müll. Man holte ihn nur auf den Boden der Tatsachen zurück. GSP hat klar gewonnen und ihn verhauen. Haben wir ihn danach anders behandelt oder irgendwas anderes mit ihm angestellt?“