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Dana White besucht Boston

Dana White spendete den Betroffenen des Marathon-Attentats in Boston Geld. (Foto: Dorian Szücs/Groundandpound.de)

Als Dana White vor gut zwei Wochen vom Bombenanschlag auf den Boston-Marathon hörte, kündigte er kurze Zeit später an, den Opfern durch finanzielle Unterstützung helfen zu wollen. Am vergangenen Sonntag reiste der UFC-Präsident schließlich nach Boston, wo am 15. April an der Ziellinie des traditionellen Marathons zwei Sprengsätze detonierten. Drei Menschen starben, hunderte wurden verletzt.

„Ich stand in der Vergangenheit oft an der Stelle, wo die Bomben explodierten“, so White gegenüber MMAJunkie. „Ich bin die Straßen so oft hoch- und runtergelaufen.“

White arbeitete in Boston einige Jahre lang als Boxer und Trainer. Eigentlich wollte er die Familien der Betroffenen besuchen und die Spendengelder persönlich überreichen. Nach einem Gespräch mit dem Freund einer betroffenen Familie verwarf er diese Pläne jedoch, da dieser ihm sagte, dass die Familien für solche Treffen noch nicht bereit seien.

„Ich weiß gar nicht, was in mich gefahren ist“, so White bezugnehmend auf seine Pläne. „Das ist alles vor einer Woche passiert und ich will hier Leute besuchen? Ich habe ein wenig über die Stränge geschlagen und war zu vorschnell. Ich hätte einfach nur das Geld schicken sollen.“

Neben Spenden aus eigener Tasche überbrachte White auch Gelder der UFC und des TV-Senders Fox an den One Fund. Auch die Fertitta-Brüder sicherten finanzielle Unterstützung zu. Mittlerweile sind fast 30 Millionen US-Dollar an Spenden zusammen gekommen.

Statt persönlich Spendengelder zu überreichen, verbrachte White den Tag in Boston, um sich mit Anwohnern zu treffen und UFC-Fanartikel zu verschenken.

„Ich habe hier viel gelernt“, so White abschließend. „Viele Menschen haben die Verletzten unterstützt. In Amerika gibt es viele Probleme. Eines davon ist die hohe Arbeitslosenquote. Aber wenn dann so etwas passiert, kommen viele Menschen und helfen den Betroffenen – das liebe ich an diesem Land.“