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Dana White: Bellator ist keine Konkurrenz

UFC-Präsident Dana White (Foto: Dorian Szücs/Groundandpound.de)

UFC-Präsident Dana White holte diese Woche mal wieder zum Rund-Um-Schlag aus gegen die Konkurrenz in Form von Bellator MMA und dem ehemaligen UFC-Partner Spike TV.

„Sie werden niemals so gut sein, wie wir es sind!“, so White gegenüber MMAJunkie, „Wir sind 24 Stunden täglich erreichbar, 7 Tage in der Woche, selbst an Weihnachten und Ostern. Lasst Weihnachten kommen. Viacom macht doch vom 3. Dezember bis Neujahr Urlaub. Weihnachten? Ich bin Weihnachten am Telefon. Ostern? Ich bin Ostern am verdammten Telefon! Erntedankfest? Ich bin am verdammten Telefon! Aber das muss man in unserem Geschäft eben sein, man muss jeden Tag erreichbar sein. An Weihnachten kann man Großes planen. Das ist der Unterschied zwischen uns und denen!“

Seit 2009 richtet Bellator jedes Jahr Turniere aus, um Herausforderer für ihre Titel zu finden. 2011 verließ die UFC Spike TV in Richtung Fox – und Spike TV schloss einen TV-Deal mit Bellator ab.

Auf Bellators Reality-TV-Serie „Fighting Master“ angesprochen, sagte White: „Wir sind das Original! Wir haben in eine Serie namens ‚The Ultimate Fighter‘ investiert und an dieses Format geglaubt. Niemand außer uns glaubte, dass es ein Erfolg werden würde. Viacom glaubte nicht dran, deswegen mussten wir zehn Millionen US-Dollar in die Hand nehmen. Als sich der Erfolg abzeichnete, wollten sie uns die Rechte abkaufen, aber sie haben sie niemals bekommen und werden sie auch nie bekommen!“

Dana White glaubt, dass der neue Fox-Sender „Fox Sports 1“ der UFC nochmals einen großen Schub geben wird. Bellator sieht er derweil nicht als Konkurrenz an.

„Wir hatten mehr Zuschauer als die Rolling Stones in Winnipeg. Ich will nicht Viacom oder andere MMA-Promoter besiegen. Ich will diese verdammten Rolling Stones schlagen. Ich will die MLB (Baseball) besiegen, wenn wir mittwochs senden. Irgendwann will ich auch die NFL besiegen! Daran glaube ich! Ich glaubte immer an Sachen, an die niemand anderes glaubt. Das ist der Unterschied zwischen uns und anderen!“, so White zum Abschluss.