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DaMarques Johnson aus UFC entlassen

Trotz zugesicherter vierter Chance ist nach Nelson-Niederlage Schluss. (Dorian Szücs/GroundandPound)

DaMarques Johnson wurde nach seiner letzten Niederlage, gegen Gunnar Nelson, bei UFC on Fuel TV 5 in Nottingham, von der UFC entlassen. Dies bestätigte das Weltergewicht nun via Twitter. Dabei hatte man „Darkness“ vorher eigentlich eine vierte Chance versprochen.

Dass Kämpfer in der UFC nach drei Niederlagen in Folge entlassen werden, ist keine Ausnahme, sondern die Regel. Mit vorzeitigen Pleiten gegen John Maguire, Mike Swick und nun Nelson, war die Zeit für Johnson daher eigentlich reif. Das Besondere an seiner Entlassung ist, dass er den Kampf gegen den starken Isländer kurzfristig als Ersatz für den verletzten Deutschen Pascal Krauss angenommen hatte – und deshalb selbst im Fall einer Niederlage eine weitere Chance in der UFC zugesichert bekommen hat.

„Natürlich kann man nie hundertprozentig sicher sein, aber ja – man hat mir eine weitere Chance versprochen, mit einer kompletten Wettkampvorbereitung“, so Johnson im Interview mit GroundandPound-TV, vor dem Kampf. „Also wurde mir praktisch ein weiterer Kampf zugesichert, aber verbrieft ist so was eben nie.“

Johnson und Nelson einigten sich auf ein Catchweight von 80 Kilo, der Amerikaner stieg jedoch mit drei Kilo Übergewicht auf die offizielle Waage. Im Kampf selbst wirkte er unmotiviert und ungefährlich.

Wie viel dies mit der Entscheidung der UFC zu tun hat, den 30-jährigen Amerikaner nun doch zu entlassen, ist unklar. Fest steht: Johnson ist nun kein Teil der UFC mehr:

„Die Tiefschläge hören nicht auf... ich bin kein UFC-Fighter mehr“, erklärte er Dienstagmorgen auf seinem Twitter-Account.

Man kann sich eben tatsächlich niemals sicher sein.