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Cris Cyborg bittet um Vertragsauflösung

Unzufrieden: Cristiane "Cyborg" Santos. (Foto: Esther Lin/Showtime Sports)

Manch einer kann es nicht mehr hören, schließlich kochen die Gerüchte um die Begegnung zwischen Cristiane „Cyborg“ Santos und Ronda Rousey seit mehreren Monaten über. Doch das als WMMA-Megakampf angekündigte Duell liefert bislang kein Ergebnis. Das Fazit: viel heiße Luft um nichts.

Santos sprach bereits in den letzten Wochen davon, das geforderte Gewicht von 61 Kilogramm nicht erreichen zu können, um gegen Rousey um den UFC-Titel im Bantamgewicht antreten zu können, so dass sie eine Begegnung im Catchweight forderte, auf die Rousey nicht einging (GnP berichtete).

„Lass die Steroide weg, dann klappt es auch mit den Kilos“, so Rousey gegenüber der Presse.

Santos warf der amtierenden Bantamgewichtschampioness daraufhin Feigheit vor: „Ronda hat früher im Federgewicht gekämpft (66 Kilogramm). Warum traut sie sich nicht mehr, dort gegen mich zu kämpfen? Sie läuft vor mir weg. Sie hat im Judo auch bis zu 70 Kilogramm gekämpft. Ich muss niemandem etwas beweisen, ich bin die Championess und ich will im Federgewicht bleiben.“

Ironischerweise ist es nun Santos, die Rousey aus dem Weg geht und darum bittet, aus ihrem Zuffa-Vertrag entlassen zu werden. Zudem wurde ihr Anfang dieses Jahres der Strikeforce-Titel aufgrund der Einnahme von Steroiden aberkannt (GnP berichtete).

„Ich habe mit meinem Manager Tito (Ortiz) gesprochen und ich will aus meinem Vertrag entlassen werden“, so Santos. „Ich will kämpfen, egal wo, Hauptsache im Federgewicht. Ich kann nicht nur einmal im Jahr kämpfen für die UFC, das reicht nicht, ich will öfter in den Ring.“

Ob man die schlagkräftige Brasilianerin jemals in der UFC sehen wird, bleibt vorerst abzuwarten.

„Ich sage niemals nie. Gott wird entscheiden, wohin meine Reise geht“, so die 27-Jährige über eine mögliche UFC-Zukunft. „Ich habe jetzt mein eigenes Gym in Brasilien eröffnet, gebe Seminare und bleibe weiter am Ball.“