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Conor McGregor muss zehn Monate pausieren

Selten wurde einem UFC-Kämpfer aus dem Vorprogramm so viel Aufmerksamkeit geschenkt wie Conor McGregor. Der charismatische Ire überzeugt durch einen interessanten Charakter und lässt auch im Käfig nichts anbrennen. Nun musste der frühere Cage Warriors Champion einen Rückschlag einstecken. Ein Kreuzbandriss wird ihn für mindestens zehn Monate außer Gefecht setzen.

McGregor zog sich die Verletzung bei UFC Fight Night 26 im Kampf gegen Max Holloway zu. Laut eigenen Aussagen verletzte er sich in der zweiten Runde am Knie und baute deshalb Takedowns in den Kampf ein, um das Knie zu entlasten. Auch wenn sich McGregor einen dominanten Punktsieg sicherte, zeigte er sich im Nachhinein darüber enttäuscht, dass er den Kampf nicht vorzeitig gewinnen konnte.

Einen Tag vor der Diagnose der Ärzte holte McGregor – in der Hoffnung bald wieder kämpfen zu können – auf Twitter zum Rundumschlag gegen die Spitzenkämpfer im Federgewicht der UFC aus.

Chad Mendes und Frankie Edgar seien zu klein für das Federgewicht, niemand interessiere sich für Ricardo Lamas, Cub Swanson und Dennis Siver haben ihren Zenit bereits überschritten, Dustin Poirier sei ein Erbsenschädel und viele weitere beleidigende Aussagen gab McGregor dabei von sich.

Auch Diego Sanchez, der frühere Herausforderer auf den UFC-Leichtgewichtstitel, geriet in McGregors Visier: „Du bist der fetteste, labbrigste und langsamste Kampfsportler, den ich je gesehen habe. Ich würde ins Weltergewicht wechseln, um dir deinen Hintern zu versohlen.“

Harte Worte für jemanden, der gerade einmal zwei Kämpfe in der UFC bestritten hat. Freunde dürfte sich McGregor mit diesen Aussagen nicht gemacht haben. Ob der Ire seinen Worten Taten folgen lassen wird, erfahren wir leider erst im Sommer 2014.