MMA Restliche Welt

Chuck Liddell tritt zurück

Chuck Liddell (l.) bei seiner Lieblingsbeschäftigung: Tito Ortiz schlagen. (Foto via Zuffa LLC)

Chuck Liddell hat seinen Rücktritt vom aktiven Kampfgeschehen erklärt. Auf der Pressekonferenz vor UFC 125 gab er diesen Schritt bekannt und entsprach damit dem Wunsch seines Freundes, UFC- Präsident Dana White, der ihn nach seiner letzten Niederlage nie wieder im Octagon kämpfen sehen wollte. Gleichzeitig wurde aber auch mitgeteilt, dass der „Iceman“ der UFC als „Executive Vice President of Business Development“ erhalten bleiben wird.

„Ich liebe diesen Sport und ich bin bereit für ein neues Kapitel in meiner Karriere“, sagte Liddell und fügte an: „Ich freu mich auf diesen neuen Abschnitt in meinem Leben und darauf, den besten Sport der Welt, den Sport, den ich liebe, weiter voranzutreiben.“

Liddell verlässt den Sport mit einer Kampfbilanz von 21-8, 16-7 in der UFC. Der Hall of Famer gab sein UFC-Debüt bei UFC 17. Er gewann den Halbschwergewichtstitel bei UFC 52 gegen Randy Couture und verteidigte diesen viermal, bevor er ihn bei UFC 71 an Quinton „Rampage“ Jackson durch KO verlor.

„Er hat gesehen, wie sich der Sport von einer Nischensportart zu einem Sport entwickelt hat, der auf der ganzen Welt betrieben wird“, so UFC CEO Lorenzo Fertitta. „Er wird sehr involviert sein.“ Dana White kommentierte Liddells neue Position folgendermaßen: „Er befindet sich nun auf einer Ebene mit allen anderen der Geschäftsleitung.“

White sprach dazu wohl noch allen MMA-Fans aus dem Herzen, als er sagte: „Wir alle verdanken Chuck Liddell sehr viel.“