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Chris Weidman: Ich werde mein Ding durchziehen!

Chris Weidman will Anderson Silva erneut besiegen. (Foto: Peter Gordon/Creative Commons)

MMA-Fans weltweit sind gespannt auf den Rückkampf zwischen Chris Weidman und Anderson Silva. Kann der amtierende Champion im Mittelgewicht erneut gegen Anderson Silva siegen und damit beweisen, dass der erste Erfolg nicht nur damit verbunden war, dass der 38-jährige Brasilianer die Begegnung auf die leichte Schulter nahm? Die Antwort gibt es am 28. Dezember bei UFC 168. Zuvor meldete sich der 29 Jahre alte Amerikaner zu Wort.

„Ich werde andauernd gefragt, ob ich glaube, dass Silva erneut Faxen treiben wird in dieser Begegnung“, so Weidman. „Ich erwarte gar nichts und um ehrlich zu sein, ist es mir auch völlig egal. Ich gehe in die Begegnung, um mein Ding durchzuziehen und nicht, um darüber zu philosophieren, was Silva tun wird. Ich denke nicht darüber nach, was er tun wird.“

Silva war vor dem ersten Aufeinandertreffen der beiden noch ungeschlagen in der UFC. Er schien unbesiegbar, und doch konnte Weidman ihn K.o. schlagen. Mit seiner Leistung ist das Mitglied des Serra-Longo Fight Teams dennoch unzufrieden: „Ich bin nicht begeistert vom ersten Duell. Ich denke, ich sah nicht wirklich gut aus. Ich weiß, dass ich viel besser kämpfen kann.“

Der bislang ungeschlagene Champion will im Rückkampf offensichtlich beweisen, dass es kein „Lucky Punch“ war, der den Erfolg mit sich brachte: „Ich hatte eine lange Auszeit vor dem Titelkampf. Zwei Operationen habe ich über mich ergehen lassen. Ich fühlte mich etwas rostig. Einige Dinge habe ich nicht umgesetzt, jedenfalls nicht so, wie ich es vorhatte. Es sind einige Dinge, die ich anders hätte machen können.“

Mit viel Selbstkritik wird der Titelträger im Mittelgewicht in der Nacht vom 28. auf den 29. Dezember scheinbar ins Octagon steigen. Ob das Endergebnis dasselbe sein wird, wie im ersten Aufeinandertreffen, erfahren die Zuschauer und Athleten bei UFC 168.