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Chris Leben nach Drogentest ein Jahr lang suspendiert

Chris Leben darf ein Jahr lang nicht kämpfen. (Foto: Elias Stefanescu/GroundandPound)

UFC-Mittelgewicht Chris Leben wurde bei einem Dopingtest nach seinem Kampf bei UFC 138 in Birmingham, Englad der Konsum verbotener Substanzen nachgewiesen. Infolgedessen wurde Leben für ein Jahr suspendiert. Die UFC verkündete das Vorkommnis auf ihrer offiziellen Internetseite.

Bei den verbotenen Substanzen handelte es sich um die Arzneistoffe Oxycodone und Oxymorphon - zwei sehr starke Schmerzmittel mit hohem Euphorisierungspotential.

"Ich mag Chris und möchte, dass es ihm gut geht", so UFC-Präsident Dana White in einer Pressemitteilung. "Infolge seiner Aktion wird er jedoch für ein Jahr gesperrt werden. Wenn er professionelle Hilfe benötigt, werden wir für ihn da sein. Wir möchten ihn nicht nur im Octagon erfolgreich sehen, sondern auch in seinem Privatleben."

Chris Leben entschuldigte sich in der Pressemitteilung für den Vorfall: "Ich möchte euch wissen lassen, dass ich die Suspendierung in vollem Umfang akzeptiere und möchte mich dafür entschuldigen, die UFC, meine Freunde, meine Familie und den MMA-Sport blamiert zu haben."

"Ich merke, dass ich zeitweise selbst mein größter Gegner bin", rechtfertigte sich Leben. "Mit diesem Verhalten kann ich weder im Octagon noch im Leben Erfolge feiern. Im Laufe des nächsten Jahres muss ich einiges ändern, und ich werde darauf abzielen, mein Leben und meine Karriere wieder in den Griff zu bekommen. Noch einmal möchte ich mich bei der UFC und bei den Fans, die mich seit dem ersten Tag bei 'The Ultimate Fighter' unterstützen, entschuldigen."

Im ersten auf fünf Runden angesetzten Hauptkampf ohne Titelbeteiligung verlor Chris Leben bei UFC 138 gegen Mark Munoz, nachdem die Ringecke ihn am Ende der zweiten Runde als kampfunfähig ansah. Bereits drei Jahre zuvor wurde Leben nach seinem Kampf gegen Michael Bisping bei UFC 89 in Birmingham, England positiv auf unerlaubte Substanzen getestet.