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Chandella Powell vor die Tür gesetzt

Chandella Powell war das erste afro-amerikanische Ring Girl der UFC. (Foto: Mark Bergmann/GroundandPound)

Chandella Powell kam 2009 zur UFC war als Ring-Girl seit jeher fester Bestandteil der Veranstaltungen. Nun stehen Arianny Celeste und Brittney Palmer jedoch nur noch zu zweit da, denn Powell wurde vor wenigen Stunden aus der UFC entlassen.

Grund hierfür sei ihre Vergangenheit, heißt es. Die den UFC-Zuschauern als knapp bekleidete Schönheit mit einer plastischen Rundenzahl in der Hand in Erinnerung gebliebene Amerikanerin hatte scheinbar bereits vor ihrer UFC-Karriere als Fotomodell gearbeitet. Dabei handelte es sich jedoch nicht um die üblichen, leicht bekleideten Schnappschüsse, sondern um Hardcore-Nacktaufnahmen, in denen Powell blank zog. Als Inkognito-Künstlernamen wählte sie dazu „Mariah Ashton“, und hielt dies vor der UFC geheim - doch die Bilder tauchten auf und damit auch Fragen zu ihrer Vergangenheit.

Aufgrund diesem von der UFC offensichtlich als untragbare Schamlosigkeit angesehenen Lebenslauf, und angesichts der Tatsache, dass das Ringgirl diesen Teilabschnitt ihres Lebens nie der UFC offenlegte, wurde sie mit sofortiger Wirkung entlassen.

Ironischerweise entblößte sich ihre Kollegin Brittney Palmer in der aktuellen US-Ausgabe des Playboys, während Powell nun den gleichen Pfad einschlagen muss, wie Logan Stanton, Edith Labelle oder Natasha Wicks, die ebenfalls von der UFC gekündigt wurden.