MMA Restliche Welt

Carlos Eduardo Rocha aus UFC entlassen

Der Brasilianer mit dem deutschen Herzen bekommt seine Papiere. (Foto: ufc.com)

Es war Carlos Eduardo Rochas größter Traum: eine Karriere in der UFC. Zwei Jahre lang lebte er ihn, ließ sich die großen drei Buchstaben der MMA-Champions League sogar auf die Brust tätowieren. Nun ist der Traum ausgeträumt, Rocha wurde aus der UFC entlassen.

Was dienstagmorgen als Gerücht die Runde machte, wurde nun von Quellen aus Rochas Umfeld bestätigt: „Es stimmt, Carlos wurde entlassen“, so ein enger Vertrauter des sympathischen Brasilianers gegenüber GroundandPound.

Rocha selbst war für einen Kommentar bislang nicht zu erreichen.

Die Karriere des 30-jährigen BJJ-Spezialisten begann 2008 in Deutschland. Nach acht vorzeitigen Siegen in nur zwei Jahren war seine Zeit reif für die große Bühne. Bei UFC 122 in Oberhausen, der zweiten UFC-Veranstaltung auf deutschem Boden, feierte Rocha sein Octagon-Debüt gegen den Amerikaner Kris McCray – und finalisierte ihn nach gut zwei Minuten via Kneebar.

Die UFC-Obrigkeit war beeindruckt und stellte das vielversprechende Talent nur zwei Monate später gegen Top-Weltergewicht Jake Ellenberger. Nach einer dominanten ersten Runde gab Rocha auf zwei von drei Punktrichterzetteln die folgenden beiden Durchgänge, und damit eine geteilte Punktentscheidung ab.

Nach langer Verletzungspause kehrte er schließlich vor wenigen Wochen, bei UFC on FX: Johnson vs. McCall, zurück; fand bei Gegner Mike Pierce jedoch keine Lücken für seine gefürchteten Submissions und musste sich erneut nach Punkten geschlagen geben.

Neben Rocha wurden auch Bernardo Magalhes, Jake Hecht und Pat Schilling entlassen. Wo die Reise für „Ta Danado“ nun hingehen wird, ist bislang unklar. Ein Gespräch mit ihm folgt in den kommenden Tagen.