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Business as usual?

Dana White versprach keine großen Änderungen für Strikeforce - hält er sein Versprechen? (Foto von Mark Bergmann/GroundandPound)

Genau zwei Monate sind mittlerweile vergangen, seitdem UFC-Präsident Dana White die Übernahme von Strikeforce durch Zuffa, LLC verkündete. In den darauffolgenden Wochen hörte man ein Versprechen besonders oft: „Business as usual.“ Bis auf Unterstützung in der Produktion und der Werbung sollte sich nichts verändern. Was ist bis jetzt von dem Versprechen übrig geblieben?

Schon beim Wiegen zum letzten Strikeforce-Event zeigten sich die ersten kleinen Veränderungen. Neben Scott Coker tauchte auch das Organisations- und Motivationstalent der UFC, Burt Watson, erstmals auf der Bühne auf. Zwei Personen hatten beim Wiegen allerdings laut neuesten Erkenntnissen den letzten Auftritt in ihrer Position.

Es handelt sich dabei um Rich Chou und Bob Cook, welche beide als Matchmaker für Strikeforce aktiv waren. Ersetzt werden beide durch Sean Shelby, der bereits bei WEC für die Ansetzung der Kämpfe verantwortlich war.

Doch auch für Strikeforce-Gründer Scott Coker dürften sich einige Dinge ändern. Wurde anfangs noch gesagt, dass er weiterhin als CEO fungieren und die Stränge in den Händen halten würde, degradierte man ihn nun zum Strikeforce Executive Vice President/General Manager - also den Strikeforce-Vize.

Auch hinter den Kulissen von Strikeforce wird es Veränderungen geben. Viele Mitarbeiter sollen gestern ihre Entlassungspapiere bekommen haben. Es stehe den entlassenen Mitarbeitern allerdings frei, sich direkt bei Zuffa, LLC um einen neuen Job zu bewerben.

„Business as usual“?