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Bleibt Fedor bei Strikeforce?

Fedor mit seinem Manager. (Foto via fiveouncesofpain.com)

Wie "M-1 Global"-Präsident und zugleich Fedors Manager, Vadim Finkelstein, gestern in einem Interview in Kalifornien preisgab, soll heute, im Laufe des Tages, festgelegt werden, ob Fedor Emelinaneko nach dem letzten Kampf in seinem aktuellen Vertrag weiterhin bei Strikeforce bleibt oder andere Pläne verfolgt.

Finkelstein sagte, dass die Verhandlungen nicht primär von Strikeforce, sondern vom Showtime Networks Sender abhängen. Der "M-1"-Boss versucht, zukünftige "M-1"-Veranstaltungen auf dem amerikanischen Kabelfernsehsender zu übertragen und macht Fedors Einsatz davon abhängig.

"Es ist derzeit gleichgültig, gegen wen Fedor als nächstes antritt. Die Leute werden einschalten, weil sie Fedor kämpfen sehen wollen."

Scheinbar geht Finkelstein einen aggressiven Verhandlungsweg mit Strikeforce, bzw. Showtime Networks, um M-1 ins amerikanische Kabelfernsehen zu bringen. Strikeforce-Geschäftsführer Scott Coker nahm dazu noch nicht Stellung.

Fedor sollte nach seiner ersten legitimen Niederlage, via Triangle Choke gegen Fabricio Werdum, gleich den Rückkampf bekommen, doch Werdum verletzte sich am Ellenbogen und fällt bis zum nächsten Jahr aus. Kurz darauf stand Antonio "Big Foot" Silva im Gespräch, doch auch dieser Kampf wurde nicht weiter verfolgt. Alistair Overeem kämpft derzeit bei K-1 und fällt damit auch nicht unter die nächsten Gegner Fedors.

Fedor spielte vor seiner Niederlage gegen Werdum kurweilig mit dem Gedanken, seine Karriere zu beenden, doch nach der Niederlage lodert neues Feuer in ihm, teile Finkelstein mit. "Ich fühle mich sehr gut im Kampf und plane weiterzumachen, solange mein Körper mitspielt", so Fedor.

Ob und wie es mit Fedor bei Strikeforce weitergeht, bleibt somit abzuwarten und wird, sofern Finkelstein sein Wort hält, in einigen Stunden geklärt.