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Ben Askren unterschreibt bei ONE FC

Ben Askren (Foto: Bellator MMA)

Die Würfel sind gefallen. Ben Askren hat seinen neuen Arbeitgeber verkündet. Das Weltergewicht hat einen Vertrag bei ONE FC, der größten asiatischen MMA-Organisation, unterschrieben. Der Vertrag ist zwei Jahre gültig. Dies und vieles mehr erzählte er in der Internet-Talk-Show "MMA Hour".

„Es waren verrückte Wochen für mich, aber nun steht fest, dass ich zu ONE FC gehen werde. Ich denke, dass mein erster Kampf entweder im März oder April sein wird. Deswegen ging ich auch zu Evolve MMA“, so Askren in einem ersten Statement.

Der ehemalige Bellator-Champion kritisierte zudem das seiner Meinung nach unprofessionelle Verhalten Dana Whites. Dieser sagte, dass Askren besser zur World Series of Fighting wechseln solle (GnP berichtete).

„Ich bin kein Angestellter Zuffas. Also muss ich mir von niemanden etwas sagen lassen! Es ist lachhaft, was Dana gesagt hat. Beim Treffen sagte er nichts. Er saß nur dabei, als Lorenzo und ich uns über eine mögliche Unterzeichnung unterhielten“, meinte der Amerikaner leicht angesäuert. Dennoch war er zunächst davon überzeugt, dass er bei der UFC unterkommen würde. Aber es kam alles anders.

„Das Treffen verlief gut. [...] Sie waren höflich und zeigten sich interessiert. Doch noch am selben Abend bekam ich einen Anruf, dass sie mich nicht verpflichten werden. Sie hätten kein Interesse an meiner Person. Ich war verwirrt“, lautete das Fazit des Amerikaners im Interview.

Der Olympionike denkt, dass die Streitigkeiten beider Bosse (Dana White u. Bjorn Rebney) zu diesem Entschluss führten. Das Argument, welches White auf einer Pressekonferenz abließ, sei nur für den Schein.

Allerdings wird er nicht mehr nachtreten, sondern sich auf seine Aufgaben in Singapur bei ONE FC und Evolve MMA konzentrieren. Dennoch zeigte sich Askren dankbar, dass man ihn nicht so lange auf lange Bank geschoben habe, wie es bei Eddie Alvarez der Fall gewesen ist. Nun kann er seine Ziele weiter verfolgen.

Auf die Frage, ob er vielleicht in zwei Jahren zur UFC wechseln werde, antwortete er: „Man soll niemals alles ausschließen. Aber sie müssten mir schon viel Geld zahlen und falls das der Fall sein sollte, muss ich es mir noch hart überlegen!“