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Bellators PPV-Programm vollständig

Bellator 106

Am 2. November hält Bellator MMA seine erste Pay-Per-View-Veranstaltung ab. Damit diese auch ein Erfolg wird, hat man drei frühere UFC-Kämpfer für Bellator 106 in Long Beach, Kalifornien verpflichtet. Während Karo Parisyan und Terry Etim im Vorprogramm auf SpikeTV ihr Können zum Besten geben, bestreitet Cheick Kongo den Eröffnungskampf des Hauptprogramms.

Hierbei trifft der Franzose im Staffel-Finale des Schwergewichtsturniers auf Vinicius Queiroz (7-3). Der Spartaner, so Queiroz Spitzname konnte vor zwei Wochen bei Bellator 102 im Halbfinale Lavar Johnson bereits nach wenigen Sekunden K.o. schlagen und kam in seinen bisherigen zehn Kämpfen erst bis zu den Punktrichtern. Queiroz' Bellator-Bilanz liegt bei zwei Siegen aus drei Kämpfen, wobei die einzige Niederlage gegen den amtieren Schwergewichts-Champion Alexander Volkov erfolgte.

Für Cheick Kongo (19-8-2) hätte das Debüt bei Bellator nicht besser laufen können. Bereits in der zweiten Runde machte Kongo seinen Gegner Mark Godbeer mit Kniestößen und Schlägen kampfunfähig und sicherte sich so sein Ticket für das Finale. Der langjährige UFC-Kämpfer dürfte mit einem Sieg über Queiroz auf den Gewinner des kommenden Titelkampfs zwischen Volkov und Herausforderer Vitali Minakov treffen.

Terry Etim vor Bellator-Debüt
Mit 21 Jahren in der UFC zu kämpfen, das muss man erst mal schaffen. Für Terry Etim (15-5) war es 2007 soweit. Der damals ungeschlagene Brite gab sein UFC-Debüt bei UFC 70 und begeisterte in der Folge in insgesamt elf Kämpfen die UFC-Fans. Trotz fünf erhaltener Boni und einer positiven UFC-Bilanz wurde Etim im Februar nach seiner zweiten Niederlage in Folge entlassen. Der starke Standkämpfer hat nun ein neues Zuhause bei Bellator gefunden. Er trifft auf Patrick Cenoble (9-2-1), dem in seinem Bellator-Debüt bei Bellator 94 nur ein Unentschieden gegen Tony Fryklund gelang. Der 23-jährige Amerikaner hat acht seiner neun Siege durch (T.)K.o. erzielt.

Ebenfalls im Vorprogramm vertreten ist Karo Parisyan (22-10 (1)). Der Judoka kann immerhin auf 13 UFC-Kämpfe zurück blicken und war in seiner Anfangsphase immer für einen starken Kampf gut. Niederlagen im und Vorfälle außerhalb des Octagons beendeten seine Zusammenarbeit mit der UFC endgültig im Jahr 2010. Seitdem tingelt der gebürtige Armenier von Liga zu Liga, ohne jedoch bleibenden Eindruck zu hinterlassen. Nach zwei Erstrundensiegen bei Gladiator Challenge wurde er von Bellator verpflichtet und in seinem Debüt bei Bellator 95 von Rick Hawn technisch K.o. geschlagen. Ihm steht der ungeschlagene Cristiano Souza (6-0) vom American Top Team gegenüber.

Das komplette Programm von Bellator 106 im Überblick:

Bellator 106: Rampage vs. Tito
2. November 2013
Long Beach, Kalifornien, USA

Tito Ortiz vs. Quinton Jackson

Bellator-Titelkampf im Leichtgewicht
Michael Chandler (c) vs. Eddie Alvarez

Bellator-Titelkampf im Federgewicht
Pat Curran (c) vs. Daniel Straus

Bellator-Interims-Titelkampf im Halbschwergewicht
Emmanuel Newton vs. Muhammed Lawal

Turnierfinale im Schwergewicht
Cheick Kongo vs. Vinicius Queiroz

Fight Master-Finale
Joe Riggs vs. Mike Bronzoulis

Patrick Cenoble vs. Terry Etim
Mike Richman vs. Akop Stepanyan
Karo Parisyan vs. Cristiano Souza

Jesse Juarez vs. Joe Williams
Brandon Halsey vs. Hector Ramirez
Mike Guymon vs. Aaron Miller
Joe Camacho vs. Cleber Luciano
Darren Smith vs. Josh Smith