MMA Restliche Welt

Bellator kontert das Angebot der UFC an Eddie Alvarez

Noch vor wenigen Tagen sah alles danach aus, als würde man den ehemaligen Bellator-Leichtgewichtschampion Eddie Alvarez nach Jahren der Spekulation nun doch bald im Octagon der UFC sehen können. Dessen Status als „Free Agent“, also nicht vertraglich gebundener Kämpfer, schien geradezu eine Einladung an Dana White und Co. zu sein, sich die Dienste des seit langem als einer der besten Leichtgewichtler der Welt geltenden Alvarez zu sichern.

Nun mischt sich jedoch sein früherer Arbeitgeber ein, und der möchte seinem ehemaligen Champion natürlich nicht so ohne weiteres Lebewohl sagen. Laut den amerikanischen Kollegen von MMAJunkie.com erwartet Bellator-CEO Bjorn Rebney ein wirtschaftliches Kräftemessen: „Für uns ist das eine mathematische Analyse (…). Natürlich würden wir ihn gerne behalten, aber letztendlich wird sich das alles über die Zahlen entscheiden.“

Sein Gegenpart in Las Vegas, UFC-Präsident Dana White, hat sich offenbar ebenfalls schon seit einigen Tagen auf harte Verhandlungen eingestellt: „Wenn ich da etwas drüber sagen könnte, würde ich es. Ich glaube zumindest, dass es hässlich werden wird.“

Alvarez kann zurzeit eine professionelle MMA-Statistik von 24 Siegen bei nur drei Niederlagen vorweisen. Im Jahr 2009 konnte er sich den Leichtgewichtstitel von Bellator FC sichern und bis zum November 2011 neben mehreren Kämpfen in anderen Organisationen einmal verteidigen, bevor er ihn via Aufgabe an Michael Chandler verlor. Mit zwei Knockouts hat sich Alvarez seit dem Titelverlust allerdings wieder stark zurückgemeldet, zuletzt fiel im Oktober Patricky Freire in der ersten Runde einem Headkick des „Silent Assassin“ zum Opfer.