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Bellator Grand Prix erinnert Fedor an PRIDE

Fedor Emelianenko (Foto: Dorian Szücs/GNP1.de)

Turniere waren seit jeher ein wichtiger Bestandteil in der langen sportlichen Karriere von Fedor Emelianenko (38-5). Am 26. Januar steht er im Finale des Bellator Grand Prix in der Schwergewichtsklasse und trifft dort auf UFC-Veteran Ryan Bader (26-5).

2001 gewann Fedor Emelianenko zwei Turniere bei RINGS, 2004 siegte er beim World Grand Prix von PRIDE, nachdem er sich gegen Legenden wie Mark Coleman, Kevin Randleman und Antonio Rodrigo Nogueira durchgesetzt hatte. Sieben Jahre später nahm er am Grand Prix von Strikeforce teil, unterlag jedoch Antonio Silva bereits im Viertelfinale.

2018 fuhr Emelianenko dann beim Grand Prix von Bellator zwei Erstrundensiege gegen die ehemaligen UFC-Kämpfer Frank Mir und Chael Sonnen ein. Am 26. Januar kämpft er im Finale bei Bellator 214 in Inglewood, Kalifornien um seinen größten Erfolg auf amerikanischem Boden.

„Dieser Grand Prix kann mit den Turnieren mithalten, bei denen ich bisher gekämpft habe“, sagte Emelianenko bei einer Telefonkonferenz vor Bellator 214. „Viele berühmte Kämpfer haben daran teilgenommen, viele großartige Kämpfer, viele Kämpfer aus der Top 10.“

Dazu gehören Sonnen und Mir, die er bezwungen hat, genauso wie sein bevorstehender Gegner Ryan Bader oder Muhammed Lawal und Matt Mittrione, die Bader auf seinem Weg ins Finale besiegte. Bader ist der amtierende Bellator-Champion im Halbschwergewicht und war zuletzt sechsmal hintereinander erfolgreich.

„Ryan Bader ist ein außergewöhnlicher Kämpfer, einer der härtesten Gegner in diesem Turnier“, sagte Emelianenko. „Ich weiß, dass er ein starker Ringer ist und dass es schwer ist, ihn zu treffen. Wir müssen abwarten, was im Kampf passiert.“

Gewinnt Emelianenko gegen Bader, ist er nicht nur Turniersieger, sondern auch neuer Champion im Schwergewicht. Der Gürtel ist seit dem 14. Mai 2016 vakant.

„Das bedeutet mir alles“, sagte Emelianenko. „Dieser Grand Prix ist sehr wichtig. Ich kämpfe für mein Land. Wenn ich kämpfe, ist Gott bei mir. Ich bin außerdem der einzige russische Kämpfer in diesem Grand Prix. Es bedeutet mir alles, dass ich daran teilnehmen kann und ich werde 100 Prozent geben.“