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Bellator FC Angebot abgelehnt

Junior Assuncao (Foto: Cagepotato.com)

Nach seinem plötzlichen Rauswurf scheint Junior Assunção (13-5) noch weiterhin zu hoffen, dass die UFC Gnade vor Recht ergehen und dem gebürtigen Brasilianer noch einen weiteren Kampf gewähren lässt.

„Mir lag bereits ein Angebot von Bellator FC vor“, so Assunção. „Ich habe jedoch abgelehnt, weil ich noch immer meine Zukunft in der UFC sehe“.

In einem Interview mit den Kollegen von Tatame.com verlautet der Hardcore Gym-Kämpfer:

„Bellator wollte mich direkt für mindestens zwei bis drei Jahre binden, und da ich höchstens noch sechs Jahre kämpfen werde, kommt dies nicht für mich in Frage. Der Boss (Dana White) sagte mir nach dem Pearson-Kampf, sofern Pearson gegen mich verloren hätte, ihm das gleiche Schicksal ereilt hätte. Er sagte mir, dass die Division derzeit überfüllt sei und aufgrund dessen ich vorzeitig entlassen worden bin. Ich habe ebenfalls mit Sean Shelby (Matchmaker der Feder- und Bantamgewichtsklasse der UFC) gesprochen und er bestätigte mir, dass die Tür immer für mich offen stehe.“

Derzeit laboriert der 30 Jahre alte Brasilianer an einer Ellenbogenverletzung, die vor wenigen Tagen erfolgreich operativ behoben wurde.

Nach seiner Niederlage gegen Ross Pearson wurde das Federgewicht, trotz einer Bilanz von 1-1 von der weltgrößten MMA-Organisation mit sofortiger Wirkung freigestellt. Assunção zeigte sich kurz darauf sehr erregt über diese Entscheidung und suchte bereits mehrmals Kontakt zum UFC auf, um die momentane Sachlage endgültig klären zu können und eine erneute Chance zu erhalten. Des Weiteren trennte er sich daraufhin von seinem Manager und ist somit nun wie sein Bruder Raphael, sein eigener Boss.