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Bellator 127: Vier Kämpfer fallen durch Dopingtest

Rob Emerson (Foto: Bellator MMA)

Bellator MMA will es der UFC in vielen Bereichen nachmachen, aber diesmal haben sie es übertrieben. Während in diesem Jahr in der UFC mehre Kämpfer bei unterschiedlichen Veranstaltungen durch den Dopingtest fielen, wurden nach Bellator 127 in Temecula, Kalifornien gleich vier Sportlern die Einnahme unerlaubter Substanzen nachgewiesen.

Die vier Übeltäter sind: Rob Emerson, Fernando Gonzalez, Keith Berry und Nick Moghaddam.

„TUF 5“-Teilnehmer Emerson hatte Modafinil eingenommen, ein psychostimulierendes Medikament, was zur Behandlung der Narkolepsie („Schlafkrankheit“) gedacht ist. Modafinil wird überdies zum „Gehirndoping“ eingesetzt, da es wach hält und die Konzentration fördert.

Gonzalez wurde der Konsum von Marihuana nachgewiesen, ebenso Berry und Moghaddam. Bei den letzteren beiden war zudem das Verhältnis Testosteron zu Epitestosteron (T/E-Quotient) deutlich erhöht, was für eine Testosteronkur spricht.

Die für den Dopingtest zuständige staatliche Sportkommission von Kalifornien (CSAC) wird die vier Sportler bei einer ihrer nächsten Anhörungen suspendieren, sofern diese das Ergebnis nicht anfechten. Außerdem werden voraussichtlich die Siege von Gonzalez, der Karo Parisyan schlug, sowie von Berry, der Joe Pacheco bezwang, nicht gewertet.