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Batman kämpft nicht mehr

Der populäre Kurt "Batman" Pellegrino grinst möglicherweise zum letzten Mal in die Linsen der UFC. (Foto via www.mmamadman.com)

Batman bekämpt keine Unholde mehr in der UFC, sondern findet, dass es Zeit ist, seine Handschuhe an den Nagel zu hängen.

Kurt Pellegrino, der mit dem Spitznamen "Batman" titulierte UFC Kämpfer, beendet seine aktive MMA Karriere. Nach der knappen Punktniederlage gegen Gleison Tibau im März dieses Jahres machte sich Pellegrino ernste Gedanken über seine Karriere. Eine Vertragsverlängerung mit der UFC lehnte der 32-jährige ab und will nun eine Auszeit nehmen, höchstwahrscheinlich seine Karriere beenden.

"Ich werde meinen Vertrag bei der UFC nicht verlängern", so Pellegrino. "Ich werde fürs Erste den Sport verlassen."

Seit 2006 war Batman regelmäßig bei der UFC zu sehen und machte dort 12 Kämpfe, von denen er sieben gewinnen konnte. Im Mai 2010 äußerte sich der Amerikaner bereits kritisch über seine aktive Laufbahn, als er andeutete, dass er seine Karriere beende, würde er einen weiteren Kampf verlieren. Zwei Monate darauf verlor er via Punktentscheidung gegen George Sotiropoulos, kämpfe jedoch weiter und verlor im März 2011, wenn auch knapp, gegen Gleison Tibau bei UFC 128.

"In meiner gesamten Karriere habe ich nicht zwei Kämpfe hintereinander verloren. Das war sehr hart für mich, besonders mental."

Ob es das Karriereaus ist, oder eine vorübergehende sportliche Pause, steht noch nicht fest, Pellegrino scheint jedoch eine Erholungspause dringend nötig zu haben. "Ich will viel Zeit mit meiner Familie verbringen. Meine Tochter ist 10 Jahre alt und ich habe sehr viel Zeit während der letzten Jahre durch mein Training und den Kämpfen verloren. Ich weiß nicht ob das Geld diesen Verlust wieder wettmachen kann. Meine Frau und ich haben gerade einen kleinen Sohn bekommen und ich will bei ihm nicht den gleichen Fehler machen wie bei meiner Tochter."

Pellegrino machte sein professionelles Debüt im Jahre 2002, wo er bei WEC 4 gegen Mac Danzig gewann. Seinen ersten UFC Auftritt konnte der Amerikaner bei UFC 61, im Jahre 2006, feiern.

"Es ist zwar schade, dass ich den Sport nach einer Niederlage verlasse, aber es waren gute 11 Jahre im MMA. Ich will gehen, wann ich es für richtig halte, nicht wenn es mir andere empfehlen. Ich weiß nicht was die Zukunft bringt, und eigentlich will ich nicht aufhören, doch ich muss zuerst die Liebe zum Sport neu entdecken. Ich will wieder Spaß am Training haben. Wenn dies nicht geschieht, werde ich nicht mehr zurückkehren."