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Bahnbrechender Deal mit TV-Riesen

UFC schließt Siebenjahresvertrag mit US-Free-TV-Sender FOX ab.

Die Ultimate Fighting Championship hat einen exklusiven TV-Vertrag mit dem US-amerikanischen Fernseh-Riesen FOX Broadcasting Company abgeschlossen. Dies vermeldete die Organisation soeben offiziell auf ihrer Homepage. Es ist ein bahnbrechender Vertragsabschluss für Dana White und Co., da die Formate der UFC nun in mehr US-Haushalten denn je gesehen werden können.

In der vergangenen Wochen und Monaten brodelte die Gerüchteküche. Der Vertrag der UFC mit TV-Partner Spike TV läuft in Kürze aus. Viel wurde über mögliche, künftige Optionen spekuliert. Vom Aufkauf eines ganzen Senders bis hin zu einem Deal mit dem Branchenriesen FOX kursierten diverse Szenarien in den einschlägigen Medien und Foren. Die UFC dementierte jedes davon. Bis heute.

Wie die UFC nun offiziell bekanntgab, hat man einen Siebenjahresvertrag mit der Senderfamilie FOX unterzeichnet. Der Deal beinhaltet unter anderem vier Live-Events zu bester Sendezeit auf dem Flaggschiff-Sender FOX, sowie vier bis sechs weitere Live-Shows auf dem FOX-Kabelsender FX. Hinzu kommen bereits bekannte TV-Formate wie „UFC Unleashed“, „UFC Primetime“, „UFC Knockouts“, „Best of PRIDE“, Sondersendungen zum Wiegen und natürlich das Herzstück der UFC-Hypemaschinerie, die Reality-Show „The Ultimate Fighter“, die allesamt auf den Sendern FX und Fuel TV (ebenfalls eine FOX-Tochter) ausgestrahlt werden. Der Vertrag umfasst zudem auch die spanischsprachigen Sender der Gruppe („FOX Deportes“).

„Wir freuen uns, nun ein Teil der FOX-Familie zu sein“, so UFC-Präsident Dana White in der Pressemitteilung. „Die UFC ist endlich dort angekommen, wo sie hingehört: in der besten Sendergruppe des Landes, neben einigen der prestigeträchtigsten Sport-Formaten der Welt. Ich habe schon immer gesagt, die UFC wird zum größten Sport der Welt und mit dieser Partnerschaft wird genau das zur Realität.“

Die im September anlaufende 14. Staffel der Erfolgsserie The Ultimate Fighter wird somit die letzte auf dem Sender Spike TV sein, von dem die Reihe seit ihrem Start im Jahr 2005 übertragen wurde.

Mit dem Wechsel zu FOX wird es auch Änderungen am Konzept des Formats geben. So wurden zwei weitere Staffeln bereits vertraglich vereinbart, in denen es künftig zu Live-Kämpfen und Fanabstimmungen kommen wird. Der Zuschauer wird somit zum ersten Mal die Möglichkeit erhalten, Kampfpaarungen per Voting zu bestimmen.

Die erste UFC-Veranstaltung unter dem neuen Banner wird am 12. November, vermutlich in Anaheim, stattfinden, so White. Details zur Fight-Card sind bislang nicht bekannt.

Die FOX Broadcasting Company gehört zum Medien-Konglomerat von Rupert Murdoch und erreicht 96,18 % der USA und somit über 102 Millionen Fernsehhaushalte. Der Sender strahlt unter anderem den Superbowl, sowie Erfolgsserien wie Dr. House, 24 oder American Idol aus und ist eines der größten TV-Unternehmen der Welt.