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Anderson Silva verbessert sein Ringen

Anderson Silva hört sich die Geschichten des Stammes an. (Foto: Sports Spectacular)

UFC Mittelgewichtschampion Anderson „The Spider“ Silva wird im Juni erneut auf Chael Sonnen treffen. Eben diesen Sonnen, gegen den Silva unzählige Male zu Boden gebracht wurde und fast seinen Titel verlor.

Dem Champion war klar, dass er sein Ringen aufbessern musste und scheinbar bot das brasilianische Fernsehen eine willkommene Abwechslung zu seinem üblichen Training, denn die TV Show „Sports Spectacular“ brachte Silva, in Zusammenarbeit mit dem Sponsor "Bony Acai", zum Eingeborenenstamm der Kamayura.

In Mato Grosso im Westen Brasiliens partizipierte der 36-Jährige an einer Trainingseinheit mit den Athleten der Kamayura, die ihm den sogenannten „huka-huka“ demonstrierten, eine traditionelle Art des Ringes.

Silva kann den Takedownversuch nicht abwehren. (Foto: Sports Spectacular)

„Man muss immer offen sein für neue Dinge“, so der UFC-Champion, der sich von den Eingeborenen eine Kriegsbemalung auflegen ließ (siehe Bild unten). „Sonnen redet einfach zu viel. Er sollte lieber trainieren, denn das was ihn in Brasilien erwartet wird ihm nicht gefallen.“

Ob die körperliche Ertüchtigung einige ringerischen Raffinessen mit sich gebracht hat, wird man im UFC Octagon sehen, wenn Silva und Sonnen sich zum zweiten Mal gegenüberstehen werden, diesen Sommer in Sao Paolo.

Anderson Silva hält derweilen alle Rekorde in der UFC und wurde seit 2006 nicht mehr besiegt. Er gilt als die Pound-For-Pound Nummer eins im MMA.

Silva mit der Kriegsbemalung der Kamayura. (Foto: Sports Spectacular)