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Anderson Silva erfolgreich operiert

Werden wir Anderson Silva wieder im Octagon sehen? (Foto: Tobias Bunnenberg/Groundandpound.de)

Anderson Silva wurde nur wenige Stunden nach seinem im Kampf gegen Chris Weidman erlittenen Beinbruch operiert. Der frühere UFC-Mittelgewichtschampion wird laut einem offiziellen Statement der UFC drei bis sechs Monate zur Genesung benötigen.

Durchgeführt wurde die Operation von Dr. Steven Sanders, dem orthopädischen Chirurg der UFC. Silvas gebrochenes linkes Schienbein wurde mit einer Marknagelung behandelt. Dabei wurde ihm ein Spezialnagel aus Titan längs in die Markhöhle des Schienbeins eingesetzt, um den Konchen von innen zu schienen. Der gebrochene Wadenbeinknochen wurde stabilisiert und benötigt keine separate Operation.

Bereits am kommenden Sonntag darf Silva das Krankenhaus wieder verlassen, wie sein Manager Jorge Guimaraes gegenüber MMAFighting.com erklärte.

Während im offiziellen UFC-Statement von drei bis sechs Monaten Regenerationszeit gesprochen wird, äußerte sich Dr. Robert Klapper, einer von Anderson Silvas früheren Ärzten, gegenüber FOX Sports weitaus optimistischer zum erwartete Heilungsprozess. Klapper, der im Jahr 2009 Silvas Ellenbogenverletzung behandelte, sagte, dass Silvas Bein bereits in sechs bis acht Wochen verheilt sein könnte. Laut Klapper könnte Silva in drei bis sechs Monaten sogar schon wieder einen Kampf im Octagon bestreiten.

„Da der Bruch von innen heraus repariert wird, macht das heilende Knochengewebe, das den Bruch umschließt, Anderson Silvas Schienbein sogar noch stärker als vor dem Bruch“, so Klapper. „Er wird wieder gesund. Er wird rennen können, er wird nicht humpeln und er wird auf jeden Fall wieder kämpfen können, wenn er denn will.“

Ob Silva nach zwei Niederlagen in Folge im Alter von 38 Jahren noch einmal zurückkehren wird, kann momentan nicht gesagt werden.

Via Twitter äußerte sich der Brasilianer nach seiner Operation wie folgt: „Ich möchte meinen Fans und Freunden für ihre Unterstützung und die liebevollen Nachrichten danken. Mir geht es jetzt gut und ich muss jetzt bei meiner Familie sein. Eine gute Pause mit meinen Kindern und meiner Frau wird mir bei meiner Genesung helfen. Danke, Brasilien.“