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Alistair Overeem erklärt seinen WGP-Ausfall

Alistair Overeem mit dem K1, Strikeforce- und DREAM-Titeln (Foto by Thomas Thijssen)

Das Ausscheiden Alistair Overeems aus dem Strikeforce World Grand Prix wurde vor wenigen Tagen mit großer Verwunderung weltweit verfolgt.

Auf der Pressekonferenz zu UFC 135 erklärte Dana White, dass dies aufgrund einer Zeh-Verletzung geschah, die der Niederländer nicht bis zum geplanten Kampf, am 10. September, auskurieren kann.

Der K-1, Strikeforce-, sowie Dream-Schwergewichtschampion nahm dazu Stellung:

„Ich bin sehr enttäuscht mit der gesamten Situation. Mein großes Ziel war es, den World Grand Prix zu gewinnen. Ich hätte nicht gedacht, dass es so endet. Es gab leider keinen Ausweichtermin.“

Gerüchten zufolge sei Overeem nicht verletzt und soll einen letzten großen Kampf für Strikeforce geplant haben - außerhalb des Turniers - um danach in die UFC zu wechseln. Auch hierzu nahm Overeem Stellung:

„Das wäre mein letzter Kampf in meinem Vertrag, as stimmt. Danach schauen wir weiter. Aber ich versichere euch allen, dass ich wirklich verletzt bin. Ich würde nie einen Kampf meiden oder einen leichten Ausweg suchen. Neben meiner Zeh-Verletzung habe ich noch einige andere kleinere Wehwehchen, die mich derzeit am Training hindern. Geplant war mein Kampf sowieso für Oktober oder November, wieso das nun vorgezogen wurde, weiß kein Mensch [...] Hätte man mir das früher gesagt, bereits nach dem Werdum-Kampf, hätte ich mein Trainingscamp vorgezogen und schon angefangen. Aber jetzt habe ich nicht einmal vier Wochen um mich vernünftig vorzubereiten. Ich muss Sparringpartner einfliegen lassen und viel organisieren. Das ist alles viel zu kurzfristig für einen Gegner wie „Bigfoot“ Silva. Das offizielle Trainingscamp sollte am 1. August beginnen.“

Auch zu seinem Ersatz Daniel Cormier hatte Overeem einige Worte übrig:

„Seien wir ehrlich, die Fans und Zuffa haben sich dieses Turnier selbst verbockt. Ich hätte wirklich gerne gekämpft. Der Einzige der in dieser Situation einen Vorteil hat, ist Daniel Cormier. Dem wünsche ich viel Erfolg", so Overeem. Und weiter:

„Ich hoffe ich kann am Ende gegen den Sieger des Turniers antreten, als Wiedergutmachung."