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Aleksander Emelianenko drei Jahre vorzeitig aus Haftlager entlassen

Aleksander Emelianenko (Foto: legendashow/Creative Commons)

Aleksander Emelianenko ist schon bald wieder auf freiem Fuß. Der MMA-Veteran, der im vergangenen Jahr in Russland wegen Vergewaltigung zu viereinhalb Jahren Haft verurteilt worden ist, wird laut Interfax.ru aufgrund von guter Führung drei Jahre vorzeitig auf Bewährung entlassen.

Aktuell soll sich der 35-Jährige noch in einem Arbeitslager in Woronesch befinden, wo er auf seine bevorstehende Entlassung wartet. Nach seiner Freilassung muss Emelianenko aber noch zwei Jahre und 23 Tage Strafarbeit leisten, wobei zehn Prozent seines Gehalts in die Staatskasse fließen werden.

„Das Gericht hat dem Antrag für eine frühzeitige Entlassung meines Klienten zugestimmt“, so Emelianenkos Anwalt Kakhaben Dolbadze. „Ich hoffe, er hat aus dieser schwierigen Situation die richtigen Lehren gezogen. Er hat seine Sicht auf die Verhaltensstandards in der Gesellschaft überdacht. Und wie es sich für einen echten Champion gehört, wird er nach diesem Knockout wieder aufstehen. Heute sollte er aus dem Gefängnis auf Bewährung entlassen werden und ich wünsche mir für ihn, dass er seiner unglaublichen Kraft nur noch im Ring freien Lauf lässt.“

Emelianenko wurde im Mai vergangenen Jahres zu viereinhalb Jahren Haft in einer russischen Strafkolonie verurteilt. Ein Jahr zuvor soll er seine Haushälterin gezwungen haben, Alkohol und Drogen zu sich zu nehmen, und sie anschließend vergewaltigt haben. Emelianenko beteuerte vor Gericht seine Unschuld und gab an, mit beiderseitigem Einverständnis mit der Haushälterin intim geworden zu sein.

Berühmt geworden ist der jüngere Bruder von MMA-Legende Fedor Emelianenko durch seine Kämpfe bei Pride FC und M-1 Global. Seinen letzten Kampf hat er im Januar 2014 bestritten. Er verlor gegen Dmitriy Sosnovskiy durch T.K.o.