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WFT 7: „Feijao“ besiegt Daniel Könecke in Runde eins

Gelungenes Comeback: Rafael Cavalcante ist zurück auf der Siegerstraße (Foto: Tobias Bunnenberg).

16 Monate nach seinem letzten Kampf kehrte Rafael „Feijao“ Cavalcante am Samstag in den Käfig zurück. Bei World Fight Tour 7: Road to Bellator traf der Veteran auf den Deutschen Daniel Könecke und gewann seinen ersten Kampf seit der UFC-Entlassung in Runde eins.

Nach einer kurzen Abtastphase ging Cavalcante mit Schlägen nach vorne, was Könecke mit einem Takedownversuch konterte. Allerdings konnte der Deutsche seinen Gegner nicht auf den Rücken befördern und steckte stattdessen Schläge und Ellbogen ein, von denen einige seinen Hinterkopf trafen.

Ringrichter Neil Hall ging dazwischen, was „Feijao“ fälschlicherweise als Kampfabbruch interpretierte. Tatsächlich wollte Hall weitere illegale Schläge verhindern und Könecke vom Ringarzt freigeben lassen. Nach einer kurzen Unterbrechung ging es weiter. Zurück im Stand landete Könecke einige Kicks, ohne aber Schaden anrichten zu können. Stattdessen schlug auch der zweite Takedownversuch fehl und endete mit „Feijao“ in der Oberlage.

Von dort aus attackierte der UFC-Veteran mit Schlägen. Obwohl Könecke noch einige Zeit das Gröbste abwenden konnte, arbeitete sich Cavalcante schließlich in die Back Mount vor und ließ es Schläge hageln. Mit 47 Sekunden bis zum Rundenende ging Ringrichter Neil Hall dazwischen.

Könecke, ein nach England ausgewanderter Niedersachse, hatte mit dem Brasilianer einen äußerst bekannten Namen vor den Fäusten. Cavalcante gewann 2010 den Strikeforce-Gürtel im Halbschwergewicht mit einem Knockout gegen Muhammad Lawal und schlug ein Jahr später Yoel Romero K.o. In der UFC dagegen gelang ihm nur ein Sieg bei vier Niederlagen, was Anfang 2016 zu seiner Entlassung führte.

Könecke gab im Mai nach drei Siegen in vier Kämpfen sein Bellator-Debüt, wurde in London jedoch von Stav Economou zur Aufgabe gezwungen.