MMA - Europa

Tom Niinimäki und Andreas Stahl zieht es ins Octagon

Andreas Stahl vor seinem letzten Kampf. (Foto: Valentino Kerkhof/Groundandpound.de)

Die UFC bedient sich in dieser Woche großzügig an dem reichen Talentpool der europäischen MMA-Szene. Neben dem Polen Krzysztof Jotko (GnP berichtete) verpflichtete die UFC auch den Finnen Tom Niinimäki (20-5) und den Schweden Andreas Stahl (9-0). Beide werden noch in diesem Jahr im Octagon debütieren.

Beharrlichkeit zahlt sich aus. Seit 2006 ist Tom Niinimäki in elf Kämpfen ungeschlagen, aber trotz aller Versuche, in die UFC zu kommen, musste er am heimischen Fernseher mitansehen, wie deutlich weniger talentierte Kämpfer den Vorzug bekamen. Am 30. November ist er endlich an der Reihe. Beim „Ultimate Fighter 18 Finale" in Las Vegas, Nevada kämpft Niinimäki gegen den Brasilianer Rani Yahya (19-7). Der hat seit seiner Rückkehr ins Federgewicht und dem gleichzeitigen Debüt in der UFC vier von fünf Kämpfen gewonnen, zuletzt drei in Folge.

Andreas Stahl kommt mit einer makellosen Bilanz von neun Siegen in neun Kämpfen in die UFC. Bei seinen letzten beiden Kämpfen besiegte der Ringer zwei Kämpfer aus Deutschland vorzeitig: Abusupiyan Magomedov und Veselin Dimitrov. Ein halbes Jahr nach seinem Comeback – er musste ganz 2012 aufgrund einer Knieverletzung aussetzen – kämpft Stahl bei der „UFC Fight Night 33" in Australien. Sein Gegner wird ebenfalls ein Debütant sein: der Kanadier Alex Garcia (10-1), ein Trainingspartner von Weltergewichtschampion Georges St. Pierre.