MMA - Europa

Ticket-Einnahmen in Rekordhöhe

UFC 138 bricht Hallenrekord. Che Mills, Terry Etim, Renan Barao und Brad Pickett (v.l.n.r.) mit Bonuszahlungen. (Fotos: Elias Stefanescu/GroundandPound)

Mit 10.823 Zuschauern und Ticket-Einnahmen von 1,5 Millionen US-Dollar brach die UFC mit ihrer Rückkehr nach Birmingham, England, am Samstag den Einnahmenrekord der dortigen LG Arena. Und das mit einer Fight-Card, die zuvor einige Kritiker auf den Plan gerufen hatte.

Da in Europa, anders als in den Vereinigten Staaten, für den MMA-Sport keine Aufsichtsbehörde existiert, können diese Zahlen zwar nicht von unabhängigen Quellen bestätigt werden, sind aber realistisch.

Nicht überprüfen muss man die Angaben zu den Bonuszahlungen des Abends. Vier Kämpfer erhielten für ihre außerordentlichen Leistungen wieder einen zusätzlichen Scheck über 70.000 US-Dollar. Der Brite Che Mills wurde für das brutalen Knie zum Kopf von Ultimate Fighter-Veteran Chris Cope mit dem Knockout des Abends ausgezeichnet.

Die Submission des Abends ging an Mills' Landsmann Terry Etim, der Edward Faaloloto nach nur 17 Sekunden mit einem Guillotine Choke stoppen konnte.

Den Kampf des Abends bestritten Brad Pickett und der brasilianische Shooting-Star Renan Barao, der sich damit nun in greifbarer Nähe zu einem Titelkampf gegen Bantamgewichtschampion Dominick Cruz befindet.

UFC 138 war der einzige Event, den Dana White und Co. in diesem Jahr auf britischem Boden abgehalten haben. Zuletzt war man im Oktober letzten Jahres mit UFC 120 in London. Birmingham besuchte die Organisation das letzte Mal mit UFC 89, im Oktober 2008.