MMA - Europa

Späte Gerechtigkeit?

Der Pole lag für den Großteil der zwei Runden auf dem Rücken. (Foto: mmafightnews.hostzi.com)

Wie bereits berichtet, endete das Samstagsduell von KSW 17 zwischen Mariusz Pudzianowksi und James Thompson sehr kontrovers. Der Rückkampf zwischen dem fünffachen World’s Strongest Man, dem Polen Mariusz Pudzianowski, und dem kolossalen Engländer James Thompson wurde durch ein absurdes Punktrichterurteil entschieden.

Thompson dominierte Pudzianowski in der ersten Runde auf dem Boden, in der zweiten Runde knockte Pudzianowski Thompson mit harten Schlägen an. Viele erwarteten eine dritte Entscheidungsrunde, doch die Punktrichter sprachen Pudzianowski den Kampf mehrheitlich zu. Thompson äußerte sich empört über die Entscheidung mit den Worten: „KSW kann man getrost die Toilette hinunterspülen.“

Neusten Informationen zufolge soll Punktrichter Piotr Baginski einen Fehler bei der schriftlichen Auswertung begangen haben, womit das Duell fälschlicherweise für Pudzianowski gewertet wurde.

Heute, zwei Tage nach der Veranstaltung, gibt es Neuigkeiten zu verkünden, wie unsere Kollegen der polnischen Website sport.wp.pl erzählen. Pudzianowksis Sieg wurde im Nachhinein annulliert, der Kampf wurde damit zu einem „No Contest“ gewertet.