MMA - Europa

Ruben Wolf gegen Sergey Pavlovich bei Fight Nights

Ruben Wolf (Foto: GNP1TV)

Des einen Leid, des anderen Freud. Vor zwei Wochen hätte Ruben Wolf (10-6) bei BAMMA um den Titel kämpfen sollen, Visa-Probleme und der Lufthansa-Streik verhinderten das jedoch (GNP1.de berichtete). Doch die Vorbereitung war nicht ganz umsonst, denn Wolf hat schon den nächsten Kampf im Visier: bei der russischen Organisation Fight Nights wird er am 11. Dezember in Moskau auf Sergey Pavlovich (5-0) treffen.

Vier Siege in Folge kann Deutschlands Schwergewicht Nummer zwei mittlerweile vorweisen, dabei schaffte es jedoch keiner der Gegner über die Distanz, sondern wurde vorzeitig gestoppt. Es läuft für den "Viking" aus Rosenheim. Bei seinem letzten Auftritt im Februar bezwang Wolf den ungeschlagenen Engländer James Mulheron bei Made 4 The Cage, krönte sich damit zum Schwergewichtschampion der Organisation und empfahl sich für einen Vertrag bei BAMMA. Ein gutes Omen für den schlagstarken Wolf, der in seinem nächsten Duell dem nächsten Ungeschlagenen die Bilanz verhageln kann.

Sergey Pavlovich wartet nach fünf Kämpfen nämlich immer noch auf seine erste Niederlage. Der Kämpfer aus Moskau konnte alle seine Gegner in die Schranken weisen und benötigte für seine bisherigen Kontrahenten eine Gesamtzeit von 6:50 Minuten, wobei knapp vier davon auf sein MMA-Debüt entfielen. Alle Kämpfe endeten in einem Schlaghagel des Russen, fünf T.K.o.-Siege schmücken die Bilanz. Pavlovich kommt aus dem griechisch-römischen Ringen und gehört zu den Eigengewächsen der "Fight Nights"-Organisation, für deren Team er an den Start geht und vier seiner fünf Begegnungen absolvierte. Wolf sollte also gewarnt sein.

Im Hauptkampf der 20. Ausgabe von Fight Nights wird Vitaly Minakov, amtierender Schwergewichtschampion Bellators, auf den einstigen UFC-Kämpfer Joshua Copeland treffen, zuvor misst sich das ungeschlagene Federgewicht Rasul Mirzaev mit Ilya Kurzanov. Die Chancen stehen gut, dass die Veranstaltung über den Fight Pass der UFC gestreamt wird.