MMA - Europa

Rozalski: Ich wäre schon längst tot, wäre ich ein Krieger im Mittelalter gewesen!

Marcin Rozalski (Foto: Elias Stefanescu/GNP1.de)

Für polnische MMA-Fans wartet am Freitagabend ein Highlight im Schwergewicht. Zwei der beliebtesten Kämpfer in der Gewichtsklasse bis 120kg werden gegeneinander in den Käfig steigen. Die Rede ist von Marcin Rozalski und Mariusz Pudzianowski, die bei KSW 35 in der Ergo Arena kollidieren werden. Wir sprachen mit Rozalski, für den die Begegnung nicht so außergewöhnlich ist, wie für die Fangemeinde.

„Die Leute haben den Kampf viel größer gemacht, als er eigentlich ist“, erklärte uns Rozalski im Video-Interview. „Es ist wie eine große Freakshow im Zirkus geworden. […] Für mich ist es ein Kampf wie jeder andere. […] Ein Sieg gegen ihn bringt mir nicht viel mehr als ein anderer, ich will nur einen guten Kampf machen. Ich will, dass Mariusz mir erlaubt einen guten Kampf abzuliefern (und alles gibt, um es interessant zu machen).“

Des Weiteren ging der Hüne auch auf seine Einstellung ein, mit der er in Begegnungen zieht. Er sieht sich als moderner Kämpferfigur.

„Ich wäre schon längst tot, wäre ich ein Krieger im Mittelalter gewesen“, so Rozalski über seine Kampfeslust. „Deshalb bin ich froh, immer wieder im Käfig kämpfen zu können. Ich will es so lange tun, wie ich kann. Ich werde sogar in den Käfig kriechen, um zu kämpfen, auch wenn ich nicht in der Lage wäre zu kämpfen. Sie sollen mich einfach in den Ring werfen, ich werde auch dann alles geben.“

Das gesamte Interview mit dem beliebten Polen findet ihr anbei: