MMA - Europa

Omer gewinnt BAMMA-Titel

Alan Omer (21, links) und sein Trainer Franco de Leonardis (31, rechts im Bild)

"Stallion Cage"-Kämpfer Alan Omer hat am vergangenen Samstagabend den vakanten Federgewichtstitel der British Association of Mixed Martial Arts gewonnen. Der erst 21-jährige Stuttgarter bezwang in einer packenden Schlacht den siebzehn Jahre älteren Paul Reed. Der schottische Haudegen konnte den jungen Deutschen in den ersten Runden noch gut kontrollieren, mit zunehmender Kampfdauer konnte Omer jedoch seine konditionellen Vorteile ausspielen.

Die harten Kniestöße leiten die Wende ein

Mit einer Serie von harten Kniestößen konnte Omer in Runde drei die Wende einleiten. Den Standkampf hatte das schwäbische Supertalent vom ersten Ringgong an beherrscht, konnte sich nur der kraftvollen Takedowns des Schotten nicht erwehren. Mitte der vierten Runde kam schließlich das Ende: Ein vollig ausgepumpter Reed konnte sich dem Triangel-Würger Omers nicht mehr wiedersetzen und mußte schließlich aufgeben.

Mit dem Sieg und dem Titelgewinn, dem ersten in der Geschichte für einen deutschen Kämpfer, hat Omer die Tür zu einer Karriere auf der Insel weit aufgestoßen. Bereits im Mai will die BAMMA den jungen Stuttgarter, der vom Londoner Publikum gefeiert wurde, wieder einladen. Grund zur Freude gab es allerdings nicht nur über den goldenen Champion-Gürtel: Nach dem Kampf beförderte Omers Brazilian Jiu-Jitsu Trainer Franco de Leonardis ihn zum Status des Lilagurts.