MMA - Europa

Mamed Khalidov und Mariusz Pudzianowski wieder in Aktion

Am 12. Mai wird Polens größte MMA-Organisation, Konfrontacja Sztuk Walki (KSW), erneut die Tore der Atlas Arena in Lodz, Polen öffnen. Neben hochkarätigen polnischen Kämpfern werden auch erstmals Frauenkämpfe auf dem Programm der Veranstaltungsreihe Platz finden.

Den Hauptkampf wird Europas Nummer eins im Mittelgewicht, Mamed Khalidov (24-4-2), gegen einen bislang nicht benannten Gegner bestreiten. Khalidov konnte seine letzten vier Kämpfe allesamt in der ersten Runde beenden und  machte dabei auch vor namhaften Kämpfern, wie  James Irvin und Matt Lindland, keinen Halt.

Mit Mariusz Pudzianowski (3-2 (1)) wird ein weiteres Gesicht der polnischen MMA-Szene in den Ring steigen. Der fünffache Gewinner des „World’s Strongest Man“-Turniers bestritt zuletzt einen Rückkampf gegen James Thompson, den er zunächst umstritten nach Punkten gewann, um seine Niederlage aus dem letzten Aufeinandertreffen zu rächen. Das Ergebnis wurde später jedoch aufgrund eines Punktrichterfehlers in ein No Contest umgeändert. Ein Gegner für die kommende KSW-Veranstaltung ist noch nicht bekannt.

Im Kampf um den vakanten KSW Mittelgewichtstitel wird Michal Materla (16-3) gegen einen noch unbenannten Gegner antreten. Materla ist seit vier Kämpfen ungeschlagen und trainiert seit kurzem in den USA bei der American Kickboxing Academy mit Athleten, wie Cain Velasquez, Jon Fitch und Daniel Cormier.

Des Weiteren wird es erstmals in der achtjährigen Geschichte der KSW zu einem Kampf der Damen kommen. Marta Chojnoska (0-0) wird dabei als ehemalige Weltmeisterin nach K-1-Regeln ihr Debüt im MMA-Sport feiern und auf Paulina Suska (1-3-1) treffen.

Abgerundet wird das Programm mit Kämpfen des zweifachen KSW Turniersiegers Antoni Chmielewski (22-8) sowie Polens Nummer eins im Weltergewicht, Aslambek Saidov (11-2).