MMA - Europa

Mamed Khalidov bekommt Vertragsangebot der UFC

Mamed Khalidov hat die Wahl zwischen UFC und KSW. (Foto: KSW)

Seit geraumer Zeit befindet sich Mamed Khalidov auf Platz Nummer eins im europäischen Mittelgewicht. Darum ist es auch kein Wunder, dass immer mehr Fans und Experten einen Wechsel des polnischen MMA-Stars in die UFC forderten. Vor kurzem unterbreitete die UFC  Khalidov schließlich ein Vertragsangebot, doch der gebürtige Tschetschene bezeichnete das Angebot als „lächerlich“ und sieht keinen Sinn dahinter, einen Vertrag bei der UFC zu unterzeichnen.

„Michael Bisping bekommt pro Kampf in etwa 500.000 US-Dollar und befindet sich in den Ranglisten unter mir“, so Khalidov. „Ich verstehe, dass er ein Star ist und sich hochgearbeitet hat. Allerdings kann ich solch erniedrigenden Konditionen nicht zustimmen.“

Wie Fighters Only berichtet, bot man dem 31-jährigen für seinen ersten UFC-Kampf eine Antrittsprämie in Höhe von 20.000 US-Dollar an. Im Falle eines Sieges hätte sich dieser Betrag verdoppelt. Zudem gibt es in der UFC neben vertraglich vereinbarten Geldern noch die Chance auf weitere Bonuszahlungen.

Khalidov tritt momentan für Polens MMA-Organisation KSW an und bekommt dort neben Sponsorengeldern etwa 30.000 US-Dollar pro Kampf.

„Die UFC erwartet spektakuläre Kämpfe. In meinen Kämpfen hat man gesehen, dass ich solche Kämpfe abliefern kann. Ich weiß, dass es ums Geschäft geht, aber wenn sie meinen Wert so niedrig einschätzen, dann macht es für mich keinen Sinn, dort zu kämpfen.“

Seitens der UFC ist man nicht für Verhandlungen bereit. Khalidov hat nun die Wahl zwischen KSW und UFC. Auch wenn der Pole mit dem Einstiegsangebot nicht zufrieden ist, dürfte sich ein Wechsel in die UFC auf Dauer auszahlen.