MMA - Europa

Mamed K. in Polen von Anti-Terror-Einheit verhaftet

Mamed K. (Foto: Nazariy Kryvosheyev/GNP1.de)

Vor einem halben Jahr beendete Mamed K. seine MMA-Karriere nach der zweiten Niederlage gegen KSW-Champion Tomasz Narkun in Gliwice. Nun steht der 38-Jährige wieder in den Schlagzeilen, allerdings nicht sonderlich positiv.

Denn K. wurde am Dienstag in Polen von einer Anti-Terror-Einheit in seinem Haus in Olsztyn verhaftet. Der Vorwurf lautet, dass der langjährige MMA-Kämpfer in den illegalen Import von Nobelautos involviert sein soll. Insgesamt stehen elf Anzeigen gegen K.

Sieben Diebstähle von Luxuskarossen und einem weiteren Versuch zwischen April 2016 und Februar 2017, zudem soll er zwei Mal Dritte dazu angestiftet haben, zwei Autos zu verbrennen. Dazu kommt eine Anzeige wegen Körperverletzung und Beamtenbeleidigung gegen Polizisten aus dem vergangenen Jahr.

Die Fahrzeuge, zu denen ein Porsche Panamera, ein Range Rover Evoque sowie mehrere BMW-Modelle gehören, sollen gemäß der Behörden aus tschechischen Beständen stammen und dann mittels falscher Dokumente nach Polen importiert worden sein. Welche Rolle K. dabei genau spielt, ist derzeit noch unklar.

Gegen den gebürtigen Tschetschenen, der seit 2015 auch die polnische Staatsbürgerschaft besitzt, wurde keine Untersuchungshaft angeordnet.