MMA - Europa

Little Day of Destruction

Was verbirgt sich dahinter? Warum "Little"? Es ist ein Ableger der Veranstaltungsreihe "Day Of Destruction" die das erste Mal im April 2005 in Hamburg stattfand. Hamburger Thaibox-Fans können sich noch gut an die Schlacht von Rene Clasen gegen Sascha Poppendiek erinnern, der mit über 100 Anhängern aus Magdeburg angereist kam. Veranstalter und Kopf dahinter ist Ralf Stege, der Headcoach vom Siam Store und Sales Manager Germany der Firma Super Pro (Thaibox/Box/MMA-Equipment).
Das "Little" bezieht sich auf den Nachwuchs und ist eine Veranstaltung für Erstkämpfer/Newcomer und Fighter der C- und D-Klasse.

Samstag 14:00 Uhr! Irgendwo in einer Autolackiererei in Hamburg-Billbrook. In der Lackierhalle ein Hochring, ein roter Ferrari der wohl noch lackiert werden musste und viele Thaibox-Fans, die das Geschehen im Ring bejubelten. Das Ganze hatte ein Fight Club-Atmosphäre im positiven Sinne. Es hätte nur noch der Buchmacher gefehlt, der die Wettscheine verkauft.
50 Paarungen hatte man im Vorfeld zusammengestellt. 31 sind davon übrig geblieben. Außer einer Pause ging es Schlag auf Schlag. Gerade in den letzten Wochen gab es Box-Veranstaltungen mit einem extrem großen Rahmen. Livebands, Promi-Ringsprecher, gewaltige Lichteffekte etc. Und das, was man dann im Ring gesehen bekam, enttäuschte. Hier nicht. Die Kämpfer haben alles gegeben. Mit viel Herz und eisernem Willen sah man den Nachwuchs kämpfen. Viele Highlights und Upsets begeisterten das Publikum.

Kämpfer aus Holland, Dänemark, Wildeshausen, Bremen, Magdeburg, Neumünster, Norderstedt, Ahrensburg, Pinneberg, Rostock und natürlich aus Hamburg waren gekommen, um hier teilzunehmen.

Es war auch die ganze Riege an A-Klasse-Kämpfern aus HH als Zuschauer oder Betreuer da. Unter dem Who-Is-Who der Hamburger Thaibox-Prominenz befanden sich Martin Jahn, Florian Ogunade, Marco Aschenbrenner, Oli Koch, Human Nikmaslak, Brian Al Amin, Dany Knoch, Marco Stünkel, Pierre und Rene Clasen.

Zusammengefasst war es ein außergewöhnliches Anfängertunier. Danke auch an Thorsten Jäger, der seine Lackierhalle zur Verfügung gestellt hat und somit diese Veranstaltung ermöglichte. Noch dazu hat er Nerven bewiesen und den Ferrari in der Halle stehen lassen. Das Sportgefährt hat den Event unbeschadet überstanden.