MMA - Europa

KSW 40: Mariusz Pudzianowski soll Irland erobern

Mariusz Pudzianowski (Foto: Dorian Szücs/GNP1.de)

Der Konkurrenzkampf in Europa zwischen der UFC und dem polnischen Veranstalter KSW spitzt sich zu. Während die UFC für ihre Veranstaltung in Danzig immer noch Schwierigkeiten hat, einen Hauptkampf zu finden, fährt KSW für sein 40. Event am gleichen Wochenende schwere Geschütze auf: Mariusz Pudzianowski betritt den Käfig von Dublin gegen James McSweeney.

Mariusz Pudzianowski (11-5 (1)) gehört zu den größten Stars von KSW. Kein Wunder, dass er, und nicht etwa ein Titelkampf, KSW 40 in Dublin anführt. Der frühere Strongman hat auf den Inseln noch etwas wiedergutzumachen. In beiden Kämpfen außerhalb Polens musste der 40-Jährige empfindliche Niederlagen einstecken, so auch im Oktober 2015 in London.

Zuletzt sah man ihn jedoch vermehrt in Freak Fights siegen. Erst schlug er den polnischen Rapper „Monster Popek“ Rak, dann in Tyberiusz Kowalczyk einen weiteren Bodybuilder. Will das Schwergewicht wenigstens einmal in seiner Karriere um den Schwergewichtstitel der Organisation kämpfen, müssen auch sportlich relevante Gegner besiegt werden.

In Dublin steht der frühere stärkste Mann der Welt dem englischen Kickboxer James McSweeney (15-15) gegenüber. Der dreimalige UFC-Kämpfer ist zu einem wahren Journeyman verkommen, der quer über den Erdball in MMA-Käfige steigt und bereits für One Championship auf den Philippinen, für Shamrock Events in Australien oder FFC in Slowenien auflief.

Bei KSW wird es sein dritter Auftritt. Nachdem er im Debüt Rozalski zur Aufgabe brachte, unterlag er anschließend im Titelkampf Karol Bedorf durch technischen K.o.

Das bisherige Programm im Überblick:

KSW 40
22. Oktober 2017
Dublin, Irland

Mariusz Pudzianowski vs. James McSweeney

Titelkampf im Leichtgewicht
Mateusz Gamrot (c) vs. Norman Parke

Titelkampf im Fliegengewicht der Frauen
Ariane Lipski (c) vs. TBA

Konrad Iwanowski vs. Paul Lawrence