MMA - Europa

Gegard Mousasi nach Titel-Verlust: Rafael Lovato Jr. ist zu 100% gedopt

Gegard Mousasi ist nicht mehr der Bellator-Champion im Mittelgewicht. Der Niederländer verlor seinen Gürtel bei Bellator 223 nach fünf harten Runden gegen den Herausforderer Rafael Lovato Jr. Nach dem Gefecht sahen zwei der drei Punktrichter den US-Amerikaner vorne, einer wertete unentschieden. Nun erhebt Mousasi schwere Vorwürfe: Er ist sich sicher, dass sein Kontrahent leistungssteigernde Substanzen zu sich nimmt.

In einem Interview mit Spike sagte der 33-Jährige, der neue Weltmeister Rafael Lovato Jr. sei zu „100 Prozent“ gedopt gewesen. Trotz dieses Wissens war er selbstbewusst in das Aufeinandertreffen gegangen. „Ich hätte diesen Kampf gewinnen müssen, auch wenn er leistungssteigernde Substanzen verwendet“, so Mousasi.

Schon vor dem Kampf in London zeigte sich der Niederländer skeptisch: „Ich habe dem Ausschuss gesagt, dass es klar ist, dass er Doping betreibt. Er hat mir auf die Schulter geklopft und gesagt, dass Lovato am Tag des Kampfes getestet wird. Dann ist er weg gegangen.“

Auch Bellator-Päsident Scott Coker musste sich bereits mit den Beschwerden seines Stars auseinandersetzen. „Ich habe auch Scott Coker einen Text geschickt, weil ich ein Foto von Lovato gesehen habe, das nicht natürlich aussah“, sagte der 33-Jährige. „Er hat mir gesagt, dass er mich zurückrufen werde. Ich habe nichts mehr von ihm gehört.“

Nun peilt der mehrfache Weltmeister einen Rückkampf mit dem neuen Champion an. Sollte dieser nicht zustande kommen, hat er bereits einen anderen Gegner im Kopf: „Wenn der Rückkampf nicht kommt, wird Machida wohl der Nächste sein. Noch ein Nutzer von Doping-Mitteln. Brasilianer sind bekannt dafür, Doping zu betreiben. Amerikaner auch, aber vor allem Brasilianer.“