MMA - Europa

Fedor an Kampf gegen Cain Velasquez interessiert

Fedor Emelianenko (Foto: Dorian Szücs/Groundandpound.de)

Nein, Fedor Emelianenko plant kein Comeback. Aber es gibt einen Kämpfer, gegen den er zu seinen Glanzzeiten gerne noch angetreten wäre: Cain Velasquez, der aktuelle Schwergewichtschampion der UFC. Das verriet die russische MMA-Legende am Rande einer Veranstaltung des neugegründeten kanadischen MMA-Verbands im Gespräch mit der Calgary Sun.

„Cain Velasquez weist ein paar technische Defizite auf, aber er hat Ehrgeiz und er ist furchtlos“, sagte Emelianenko. „Er hat einen unglaublichen Siegeswillen und eine großartige Kondition. Und er ist ein Kämpfer mit Köpfchen.“

Emelianenko beendete seine aktive Karriere im Sommer 2012 nach einem K.o.-Sieg über Pedro Rizzo mit einer Bilanz von 34-4. Der 37 Jahre alte Combat-Sambo-Spezialist, der einst 28 Kämpfe in Folge ungeschlagen war, ist trotz Ruhestand nach wie vor häufig im Gym zu finden.

„Ich trainiere immer noch, also vermisse ich nicht allzu viel“, sagte Emelianenko. „Ein wahrer Sportler hört nicht mit dem Training auf, nachdem er mit den Wettkämpfen aufgehört hat. Es ist ein Lebensstil, man muss sich dauernd fit halten. Der Nachwuchs will es mir zeigen, also muss ich immer auf der Hut sein.“

Weiter äußerte sich Emelianenko nicht über seine sportliche Laufbahn. Vielmehr machte er Werbung für den neugegründeten kanadischen MMA-Verband CMMAF. In seiner Heimat Russland setzt sich Emelianenko seit einigen Jahren für den MMA-Sport ein, insbesondere auf Amateurebene.

„Das Ziel ist es, den MMA-Sport zu den Olympischen Spielen zu bringen“, sagte Emelianenko. „Aber erst konzentrieren wir uns auf die Sicherheit im Sport und darauf, dass es weltweit einheitliche Regeln und Vorgehensweisen gibt.“