MMA - Europa

EuroFC will mit UFC-Qualität Europa erobern

EuroFC-CEO Jarno Kukila mit den Kämpfern Tom Niinimäki, Alan Omer, Yosef Ali Mohammad und Izabela Badurek sowie VP Of Talent Relations Tim Leidecker (v.l.n.r.) (Foto: Euro FC)

Ein neuer Mitspieler hat sich an den Tisch des europäischen MMAs gesetzt: European Fighting Challenge, kurz EuroFC, schickt sich an, den arrivierten Organisationen Europas Konkurrenz zu machen. Das Konzept dabei: keine nationale Liga, die international expandiert, sondern von vornherein eine international agierende Organisation, die mit hochklassigen Athleten, quer über Europa verteilten Veranstaltungen und einer gesamtheitlichen Herangehensweise sowohl Hardcore-Fans als auch Gelegenheitszuschauer begeistern will.

Ob KSW in Polen, Cage Warriors in Großbritannien oder M-1 Global in Russland. Bisher wurde der europäische MMA-Markt vor allem von nationalen Organisationen dominiert. In Berlin hat sich heute eine neue Organisation angekündigt, die diesen Status quo auflösen und das europäische MMA unter einer gesamtheitlichen Organisation vereinigen möchte: die European Fighting Challenge. Drei Veranstaltungen sollen in den nächsten dreizehn Monaten auf die Beine gestellt werden, angefangen am 1. Oktober im finnischen Espoo, von wo aus es am 11. Februar in der tschechischen Hauptstadt Prag weitergeht, bevor das erste Wettkampfjahr am 6. Mai im dänischen Kopenhagen endet. Insgesamt sollen es sechs bis sieben Veranstaltungen im kommenden Jahr werden.

Um dem eigenen qualitativen Anspruch gerecht zu werden, wurden in Berlin auch die ersten vier Kämpfer vorgestellt, die bei EuroFC unter Vertrag stehen. Dabei handelt es sich um den Stuttgarter Alan Omer (18-5), bis vor kurzem noch genauso Teil des UFC-Kaders wie die Polin Izabela Badurek (6-3) und das finnische Federgewicht Tom Niinimäki (21-8-1). Abgerundet wird das Quartett vom schwedischen Schwergewicht Yosef Ali Mohammad (6-2). Neben diesen ersten Aushängeschildern will man in den kommenden Monaten weitere erstklassige europäische Kämpfer verpflichten, um im kommenden Jahr den „Champion of Europe“ zu küren, der durch transparente Ranglisten legitimiert wird.

„Wie wollen den Kämpfern die beste Plattform in Europa anbieten,“ so Geschäftsführer Jarno Kukila in Berlin. „Wir werden viel Zeit und Mühe investieren, um in den Bereichen Matchmaking, Talentrekrutierung, Gesundheit und Sicherheit der Kämpfer sowie Kompensation der Athleten eine gute Qualität zu erreichen. Fans werden hochklassiges MMA in großen europäischen Städten zur Prime Time bekommen. Wir sind zuversichtlich, dass EuroFC die führende MMA-Plattform in Europa und eine legitime Alternative für Europas beste Kämpfer und die leidenschaftlichsten Fans wird.“

Los geht es mit der European Fighting Challenge am 1. Oktober 2016 in der finnischen Universitätsstadt Espoo. Dabei werden alle vier vorgestellten Kämpfer ihr Debüt für die Organisation feiern. Die Gegner stehen dabei noch nicht fest. Karten für die Veranstaltung sollen am 9. Mai in den Verkauf gehen. Die Events werden via Live-Stream übertragen. Für weitere Infos besucht die Internetseite der neuen Organisation unter Euro-FC.com.