MMA - Europa

Betrieb von Cannabis-Farmen: Karlos Vemola verurteilt

Karlos Vemola

Das frühere UFC-Mittelgewicht Karlos Vemola muss für ein Jahr ins Gefängnis. Wie die International Business Times berichtet, betrieb der 30-Jährige in England drei Cannabis-Farmen.

Bei Razzien wurde im Jahr 2014 Cannabis im Wert von etwa 23.600 Euro gefunden. Außerdem fanden Polizisten UV-Beleuchtung und Verpackungsmaterial. Zum Zeitpunkt des Fundes hatte Vemola knapp 9.400 Dollar mit den Drogen verdient.

Dabei soll Vemola die Drogen nicht nur verkauft, sondern auch konsumiert haben. Wie er dem Gericht erklärte, habe er mit dem Konsum von Cannabis begonnen, um die Schmerzen seiner Kampfverletzungen zu lindern.

Betrieben hatte der gebürtige Tscheche die Farmen mit seiner Ex-Freundin und deren Eltern. Vemola hatte das ältere Ehepaar dazu überredet, Geld in die Farmen zu investieren.

Vor Gericht bekannten sich alle vier schuldig. Vemola muss für ein Jahr ins Gefängnis, seine Ex-Freundin bekam ein Jahr auf Bewährung. Die Eltern der Ex-Freundin müssen für neun Monate ins Gefängnis, bei einer zusätzlichen Bewährungsstrafe von zwei Jahren.

Vemola kämpfte von 2010 bis 2013 in der UFC, konnte dort aber nur zwei von sechs Kämpfen gewinnen. In Europa konnte er danach sieben Kämpfe in Folge gewinnen. Zuletzt unterlag er Jack Hermansson durch Aufgabe.